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Jahrestreffen : Arge tritt Naturschutzverband bei

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Arge Umweltschutz hat sich vor acht Jahren verpflichtet, die Überschüsse aus der Solaranlage auf der Hetlinger Schule zweckgebunden für umweltbezogene Projekte der Grundschulen in der Marsch zu verwenden. Zuletzt wurden Hochbeete und ein Insektenhotel in Hetlingen finanziert.

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erstellt am 10.Apr.2016 | 17:34 Uhr

„Aber allmählich gehen uns die Ideen aus“, bedauerte Vorsitzender Ralf Hübner im Lokal „Op de Deel“. Aber da sprangen ihm die 20 Mitglieder der gut besuchten Jahreshauptversammlung zur Seite. Man könne doch eine Fahrrad-Werkstatt für Grundschüler einrichten oder den Schulwald an der Straße Bredenstücken etwas aufpeppen.

Der Vorstand sagte eine Prüfung zu und will auch beim geplanten Insektenhotel für die Grundschule Haseldorf am Ball bleiben. Dort ist ein geeigneter Standort am Widerstand der Tennissparte im TV Haseldorf gescheitert. Der Termin für das Schachblumenfest, das zusammen mit dem Elbmarschenhaus organisiert wird, bleibt noch offen (entweder 24. April oder 1. Mai). Überraschendes teilte Vize-Vorsitzender Jochen Steinhardt mit: Der bisherige Unterpächter der Schachblumenwiese habe sich zurückgezogen, so dass in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strom und Hafenbau (Eigentümer) ein Nachfolger gesucht werde. Die Arge werde an der Auswahl beteiligt und darf sogar auf Kosten des Amtes die Herrichtung des holprigen Zuweges veranlassen.

Neben dem Erfolgsprojekt der Schachblumenwiesen hat die Arge an der Landstraße nach Haseldorf in Höhe des Grünen Dammes eine Öko-Wiese mit altem Apfelbaum-Bestand gepachtet, neu bepflanzt und gepflegt. Wie stellvertretender Vorsitzender Boris Steuer berichtete, seien inzwischen ein Krokusbeet angelegt, marschtypische Kopfweiden gepflanzt und die Apfelbäume beschnitten worden. Die Arge versucht hier, Insekten, Bienen, Vögeln und anderen Tieren einen Rückzugsort zu schaffen. Seit 2013 findet dort im Herbst das jährliche Apfelfest statt.

Beschlossen wurde auf dem Jahrestreffen, dass die Arge als Träger öffentlicher Belange dem Landesnaturschutzverband beitritt, damit der Verein bei bestimmten Verfahren beteiligt wird. Ein Selbstgänger war auch der Beitritt des Umweltschutzvereins zum Kuratorium Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland. Das Kuratorium ist ein Gremium mit Vertretern unterschiedlicher Organisationen und Institutionen aus der Region der Pinneberger Unterelbe.

Die Kosten für das erfolgreiche Jubiläum aus Anlass des 40-jährigen Bestehens habe die Vereinskasse mit 600 Euro belastet. Gleichwohl konnte Schatzmeisterin Rosemarie Vincke-Grässner unterm Strich noch einen Kassenbestand von 750 Euro feststellen. Die turnusmäßigen Vorstandswahlen brachten keine Veränderungen.

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