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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 01:52 Uhr

Projekt : Arbeiten für Park beginnen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Arbeiten für einen Baumpark in Pinneberg begonnen. In den kommenden Monaten wird auf dem Gelände der Parkstadt Eggerstedt direkt an der Grenze zum Regionalpark Wedeler Au eine Idee umgesetzt, die während der Internationalen Gartenschau in Hamburg vor zwei Jahren entwickelt wurde.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2015 | 21:29 Uhr

„Der Baumpark wird die Attraktivität des Naherholungsgebietes Rahwischniederung weiter steigern und zu einem interessanten Anlaufpunkt für Spaziergänger und Radfahrer im Regionalpark werden“, sagte Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg. Grundlage ist ein Konzept des Landschaftsarchitekten Wolfram Munder, der die Bäume entsprechend ihrer natürlichen Lebensbereiche einander zuordnen wird.

Voraussichtlich im Frühjahr werden die 26 seit 1989 zu Bäumen des Jahres gekürten Gehölze gepflanzt. 20 davon finanziert die Stadt Pinneberg, für alle anderen kommen die Baumschulwirtschaft und einzelne Spender auf. Dass das Interesse an dem Projekt groß ist, zeigt die Liste der Kooperationspartner. Dazu gehören der Förderverein „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland“, Landschaftsarchitekten, eine Schüler-Gruppe des Theodor-Heuss-Gymnasiums sowie der Regionalpark Wedeler Au.

„Wir leben hier im Regionalpark in einer großartigen und vielfältigen Landschaft. Diese möchten wir erhalten und entwickeln und gleichzeitig den Menschen näherbringen“, sagte Holms Bürgermeister Walter Rißler, Schatzmeister im Verein Regionalpark Wedeler Au. Im Baumpark werde das Wirken des Vereins sichtbar, außerdem könnten die Besucher die verschiedenen heimischen Baumarten auch mittels neuer Medien kennenlernen.. Möglich wird das durch die Theodor-Heuss-Schüler. Im Rahmen eines Unterrichtsprojekts erarbeiten sie multimediale Informationen zu den Baumarten, die sich über einen einzuscannenden QR-Code an den einzelnen Bäumen abrufen lassen. Voraussetzung ist ein Smartphone.

Die Gesamtkosten für den Baumpark belaufen sich auf 100000 Euro und werden ausschließlich durch Spenden und Fördermittel finanziert. Hinzu kommen 20000 Euro für die didaktische Aufbereitung, inhaltliche Präsentation und Informationstafeln, für die Geld aus der Umweltlotterie „Bingo“ nach Pinneberg fließt. Die Erdarbeiten, die in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen, leisten Garten- und Landschaftsbauunternehmen ehrenamtlich. Im Frühjahr folgen die Baumpflanzungen und Aussaaten, damit sich Wildblumenwiesen und Stauden zwischen den Bäumen dauerhaft etablieren können. „Ich bin zuversichtlich, dass wir im April 2016 die Einweihung feiern können“, sagte Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg.

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