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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 06:14 Uhr

Friedenscup 2013 : Anstoß mit dem Innenminister

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Wedel fand am vergangenen Wochenende zum zwölften Mal die Austragung des Friedenscups statt. Teilnehmer sind wie immer Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet; in diesem Jahr allerdings verstärkt durch Teilnehmer aus Österreich. Insgesamt rund 250 Jugendliche kickten wieder für den Frieden in der Welt.

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 22:09 Uhr

Begonnen wurde bereits am Freitag mit einem „Come-Together“-Abend in der Ernst-Barlach-Schule. Nach einem Grußwort von Stadtpräsidentin Sabine Lüchau gab es Musik, Rap und „Poetry-Slam“. Außerdem wurden verschiedene Projekte vorgestellt. Anschließend zogen die rund 250 jungen Leute in Form einer Jugendfriedensdemonstration zum KZ-Gedenkstein an der Rissener Straße und gedachten gemeinsam den von den Nazis ermordeten Menschen.

Am Sonnabend dann begann der sportliche Teil des Wochenendes, der mit Grußworten des Wedeler Bürgermeisters Niels Schmidt und des schleswig-holsteinischen Innenministers Andreas Breitner eingeläutet wurde. Nach einer Gedenkminute für die Opfer aller Kriege auf der Welt vollzogen beide dann den Anstoß des Turniers.

20 Mannschaften mit Jugendlichen aus Deutschland und Österreich kickten dann bis Sonntag um den Wedeler Friedenscup. Den ersten Platz belegte die Wedeler Mannschaft „A.R.i.F.“ (Arif ruhe in Frieden), die von ihren Mitgliedern zum Gedenken an einen vor zehn Jahren verstorbenen Freund gegründet wurde. Der Wanderpokal blieb damit in Wedel.

Die Bilanz am Ende des Turniers: Über 2500 Euro an eingesammelten Spendengeldern, von denen jeweils 1000 Euro an das „Friedensdorf International“ sowie an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) gehen. Das Friedensdorf International ist eine Hilfseinrichtung, die kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland holt.

Nach Abschluss der Behandlung kehren die Kinder dann wieder zu ihren Familien zurück. Die restlichen 500 Euro kommen einer karitativen Einrichtung in Syrien zugute.

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