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Uetersener Nachrichten

16. August 2017 | 20:00 Uhr

Spatenstich : Anstoß für den Kunstrasenplatz

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Darauf haben viele Heidgrabener lange gewartet. Am Montag begannen die Arbeiten am neuen Kunstrasenplatz an der Hauptstraße. Mit symbolischen Spatenstichen eröffneten gestern Manfred Langer, Vorsitzender des Heidgrabener Sportvereins (HSV), sein Stellvertreter Manfred Rath, Joachim Weitzel, Chef der gleichnamigen Baufirma, Planer Andreas Knoll und der stellvertretende Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen die Arbeiten offiziell. „Das ist das größte Bauvorhaben in der 65-jährigen Geschichte unseres Vereins“, so Langer vor rund 30 Gästen. Knoll rechnet mit einer Bauzeit von zehn bis zwölf Wochen bei guter Witterung.

Die Spielfläche soll den Bolzplatz ersetzen, der einst auf der Straßenseite gegenüber lag. Die Baugenossenschaft Adlershorst verkaufte das Gelände neben dem MarktTreff. Darauf entstehen 26 Reihenhäuser, dahinter 40 Wohneinheiten als Einzel- und Doppelhäuser.

Die neue Sportanlage soll etwa 650000 Euro kosten, berichtete HSV-Projektleiter Manfred Rath. Mehr als die Hälfte davon trägt die Gemeinde, rund 350000 Euro. Der HSV wird ungefähr 150000 Euro beitragen, indem er einen Kredit in Höhe von 100000 Euro aufnimmt und 50000 Euro aus eigener Kasse hinzuschießt. Diese Eigenmittel will der Verein zu großem Teil durch Rasenpatenschaften einnehmen. Bürger können Teilstücke symbolisch für 25 bis 250 Euro kaufen. Würde der HSV für den gesamten Platz Paten finden, nähme er rund 40000 Euro ein. Zurzeit steht das Sponsorenbarometer auf 16500 Euro. Davon stammen 10000 Euro von der ortsansässigen Firma Helling. „Wir suchen weitere Sponsoren“, betonte Rath.

Der Verein hofft zudem auf Fördermittel in Höhe von fast 160000 Euro. Der Kreis Pinneberg stellte 55000 Euro für das Projekt in den aktuellen Haushalt ein. Für 2015 sind 48000 Euro angemeldet, aber noch nicht bewilligt. Doch Rath äußerte sich zuversichtlich: „Wir sind an Platz 1.“ Er setzt zudem auf einen Zuschuss von 60000 Euro vom Landessportverband, der aber noch nicht bestätigt wurde.

Die Baufirma Weitzel Sportstättenbau gestaltet eine 10000 Quadrameter große Fläche um. Der Fußballplatz umfasst allein 7000 Quadratmeter. Ein zwei Meter hoher Zaun soll den gummisandverfülltem Kunstrasenbelag vor Dreck und Hunden schützen. Sechs Flutlichtmasten werden das Spielfeld beleuchten.

Die Bürger erledigen vieles in Eigenarbeit. Sie verlegten einen Beachvolleyballplatz und werden einen ein Meter breiten Gehweg entlang des Zaunes pflastern. An einem Erdwall könnte in einem zweiten Bauabschnitt eine Tribüne errichtet werden.

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erstellt am 16.Okt.2014 | 20:33 Uhr

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