Team LegoCraft : Ansporn für weitere AG-Teilnehmer

4275866_800x625_54b01d0a85c3a.jpg

Noch vor vier Jahren sei die Robotic-Arbeitsgemeinschaft an der Schule ein bisschen belächelt worden, so AG-Leiter Mario Selck. „Viele dachten, da wird mit Lego gespielt“. Doch in der AG wird nicht gespielt, da wird gebaut, programmiert, getüftelt und geforscht. Die AG-Teilnehmer setzen sich damit auseinander, einen Roboter mit Lego Mindstorms zu konstruieren und zu programmieren. Und im Fall des LegoCraft-Teams Sebastian Meyer, Jannik Rank und Bruno Borchardt den Roboter für eine bestimmte Aufgabe einzusetzen.

shz.de von
09. Januar 2015, 19:23 Uhr

Mit ihrem Projekt: „Regenerative Sauerstoffversorgung auf Algenbasis auf dem Mars“ erlangten sie internationale Aufmerksamkeit. Sie schafften die Teilnahme am Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO) in Sotschi und erreichten dort in der Offenen Kategorie unter 46 Teilnehmer-Teams den vierten Platz. Insgesamt acht Teams aus Deutschland waren beim Weltfinale der WRO in verschiedenen Kategorien angetreten. Die Jurys waren international besetzt. Die Projekte und Experimente mussten in englischer Sprache erläutert und auch auf Fragen der Experten musste in englischer Sprache geantwortet werden. Für die drei jungen Forscher von der Klaus-Groth-Schule kein Problem. Sie schafften es in die zweite Wertungsrunde. „Da war uns schon klar, dass wir zu den Top 10 in der Offenen Kategorie gehören“, so Mario Selck. Bei der Siegerehrung wurden den Jugendlichen dann Urkunden mit Platz 4 übergeben. „Die Teams wurden sehr schnell aufgerufen, alles wirkte etwas unorganisiert. Die Jungs konnten gar nicht gleich realisieren, dass sie den vierten Platz haben. Aber die Freude war natürlich enorm“, betont Mario Selck. In einer Vitrine im Foyer der Klaus-Groth-Schule sind Urkunden, Fotos und mit anderen Teilnehmern der WRO ausgetauschte Souvenirs ausgestellt. Vor Freunden, Eltern, Lehrern und Sponsoren erläuterten die Jugendlichen noch kurz vor den Weihnachtsferien ihr erfolgreiches Projekt, erzählten von ihren Erlebnissen in Sotschi und zeigten die vor Ort gedrehten Videoaufnahmen und ihren Projektfilm, der auch auf youtube zu sehen ist.

„Wir sind unserer Schule, dem Schulträger, dem Förderverein und weiteren Sponsoren sehr für die Unterstützung dankbar. Der Erfolg von Sebastian, Jannik und Bruno hat nun weitere AG-Mitglieder angespornt, sich mit Projekten an der WRO zu beteiligen. Wir wollen zwei Teams für die Vorrunden in Schleswig-Holstein in der offenen Kategorie und ein drittes Team in der neuen Kategorie Robot Football anmelden“, kündigt AG-Leiter und Techniklehrer Mario Selck an.

Doch die Projekte, deren Materialausstattung kostenintensiv ist, können nur mit Sponsoren-Hilfe realisiert werden. Auch das LegoCraft-Team, das aus Sotschi auch mit der Auszeichnung Creativity Award in der Altersklasse Senior/High School zurückkehrte, will sich natürlich wieder beteiligen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert