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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 06:58 Uhr

Besuch : Angriff auf den Mittelstand

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bei seinem Besuch der Firma Kölln in Elmshorn gemeinsam mit dem Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Grosse-Brömer sprach sich der Bundestagsabgeordnete Ole Schröder für einen zügigen Weiterbau der A 20 aus.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 21:47 Uhr

Im gemeinsamen Gespräch mit dem Geschäftsführer der Firma Kölln, Professor Hans Heinrich Driftmann, ist die unbefriedigende Verkehrsanbindung in Richtung Süden thematisiert worden. Dabei kritisierte Ole Schröder die Landespolitik: „Die ablehnende Haltung der Landesregierung gegenüber Möglichkeiten der privaten Finanzierung wie dem aktuellen Angebot der französischen Firma Vinci zeigt, dass es hier schlicht am politischen Willen fehlt.“

Schröder zeigte sich besorgt, dass der Kreis Pinneberg als Wirtschafts- und Wohnstandort unter der schlechten Anbindung nach Süden leiden könnte. „Für die Pendler und Unternehmen ist insbesondere der Weg nach Hamburg und über die Elbe relevant. Aus diesem Grund brauchen wir jetzt dringend den zügigen Weiterbau der A20 mit Elbquerung bei Glückstadt für die Region. Gerade wenn ab dem nächsten Jahr am Deckel der A 7 gearbeitet wird, droht in der gesamten Region ein Verkehrschaos.“ Gerade dann sei der Umweg über A7 und A23 und über das Dreieck Nordwest keine Alternative. Der Plan der Landesregierung, in Kiel beim Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs auf eine Stadtbahn in Kiel zu setzen, anstatt die drängenden Probleme in der Metropolregion Hamburg anzugehen, sei alarmierend.

Ole Schröder: „Da werden Prioritäten falsch gesetzt. Ich finde es außerdem unglaublich, dass von 30 Stellen in der Straßenbauverwaltung des Landes Schleswig-Holstein derzeit zehn für Stromtrassenplanungen verwendet werden und acht weitere Stellen nicht besetzt sind. Bei diesen schwachen Leistungen müssen wir hier gemeinsam weiter Druck machen und dem Hamburger Umland eine starke Stimme geben. Deswegen unterstützen wir als CDU Pinneberg auch die Volksinitiative „Neue Wege für Schleswig-Holstein – A 20 endlich fertigstellen“, bei der sich Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Landesregierung für den Weiterbau stark machen.“

Michael Grosse-Brömer unterstützte die Forderungen: „Wir haben die klare Unterstützung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Weiterbau der A20. Dieses Infrastrukturprojekt ist extrem wichtig für die Wirtschaft, insbesondere für mittelständische Familienunternehmen, die auf funktionierende Logistik angewiesen sind. Die Bundesregierung rechnet damit, dass bald Baurecht für die Elbquerung und den Tunnel vorliegt und erwartet, dass Rot-Grün die Dringlichkeit dieses wichtigen Projektes endlich einsieht.“

Thematisiert wurden im Gespräch auch die rot-grünen Steuererhöhungspläne. Driftmann wies darauf hin, dass 75 Prozent der Unternehmen betroffen wären: „Die Pläne von Rot-Grün wären ein Angriff auf den Mittelstand in Schleswig-Holstein und würden zukünftigen Wohlstand und Arbeitsplätze in Gefahr bringen.“

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