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rückblick Aufs Rosenfest : Angestrebte Verzahnung ist gelungen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Stadt brummte es. Wenn der Sommer Urlaub macht, ist in Uetersen dennoch etwas los. Das galt insbesondere für den zweiten Tag des Rosenfestes mit Automeile, Flohmarkt und verkaufsoffenem Sonntag. Die Fußgängerzone, der Marktplatz, die Mühlenstraße und das Rosarium waren voller Menschen. Die angestrebte Verzahnung der verschiedenen Veranstaltungsorte ist, dank des Kindervergnügens und der Neuwagenpräsentation hinter dem Rathaus sowie der Rosen- und Blumen auf der Wassermühlenstraße, gelungen. Und das bis weit in den Abend hinein.

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erstellt am 01.Jul.2013 | 21:35 Uhr

In der Stadt brummte es. Wenn der Sommer Urlaub macht, ist in Uetersen dennoch etwas los. Das galt insbesondere für den zweiten Tag des Rosenfestes mit Automeile, Flohmarkt und verkaufsoffenem Sonntag. Die Fußgängerzone, der Marktplatz, die Mühlenstraße und das Rosarium waren voller Menschen. Die angestrebte Verzahnung der verschiedenen Veranstaltungsorte ist, dank des Kindervergnügens und der Neuwagenpräsentation hinter dem Rathaus sowie der Rosen- und Blumen auf der Wassermühlenstraße, gelungen. Und das bis weit in den Abend hinein.

Am Sonnabend waren es trotz der relativen Kühle rund 800 Besucher, die ausharrten, bis der Drachenfliegerclub „Flattermann“ sein mit Schwarzlicht untermaltes Märchen in die Luft zauberte.

Was sagen die am Rosenfest Verantwortung Tragenden? Die UeNa hat Gabriela Schramm, Andreas Hinrich (IHG), Heinz Kubik, Rudolf Lavorenz für die Gewerbetreibenden sowie Johann Otto Plump vom stadt- und heimatgeschichtlichen Museum befragt. Vorstandsmitglieder vom Museum begleiteten den Rosenbus während seiner Fahrten durch die Stadt und organisierten die Führungen im Klosterviertel.

IHG-Chef Andreas Hinrich: „ Das war wieder einmal ein Rosenfest mit Charakter und Charme. Ich hatte den Eindruck, dass der Nieselregen niemand gestört hat. Was ich hörte war, dass die Gastronomie sehr zufrieden war. Extrem aufgefallen ist, dass viele Gäste von auswärts anwesend waren. Wir haben inzwischen ein Einzugsgebiet von 200 Kilometern.“ Gabriela Schramm unterstreicht das Gesagte: „Es war sehr schön. Sogar zwei Busse aus Dänemark und Schweden waren gekommen. Die Gäste aus Schweden haben gesagt, dass sie im kommenden Jahr für mehrere Tage nach Uetersen kommen wollen, wenn Rosenfest ist. Was wollen wir mehr. Die Stimmung war auch bei den Ausstellern gut. Gekauft wurde viel. vermisst wurde das Feuerwerk. Aber alles geht eben nicht.“

Die Deko-Rosen, aufgestellt in der Fuzo und „Am Markt“ haben „Beine“ bekommen. Nach und nach wurden sie aus den Containern gepflückt und mit nach Hause genommen. „Nimm’ mit, was Du mitnehmen kannst. Das ist der Zeitgeist“, ärgert es die IHG-Geschäftsstellenleiterin. „Wir werden uns für das nächste Jahr etwas überlegen, um das zu verhindern. Die Rosen wurden mit einer Selbstverständlichkeit mitgenommen, das ging gar nicht.“ Der „Uetersener Rosenklau“ sei aber nur ein kleiner, negativer Beigeschmack eines großen Festes gewesen.

Das Fazit von Rudolf Lavorenz fiel ebenfalls positiv aus: „Es war gut bis besser als erwartet. Besser als erwartet war, dass die Menschen trotz des regnerischen Wetters am Sonntag kamen und den schönen Nachmittag ausnutzten. Hut ab vor der IHG und allen, die im Vorstand mitgewirkt haben, dass sie ein solches Fest auf die Beine gestellt haben. Es ist eine Menge Arbeit. Aber die hat sich wirklich gelohnt.

Johann Otto Plump dankte allen, die am Zustandekommen der Altstadtführungen mit Orgelmusik beigetragen hatten. Jens-Peter Dorra führte die Besucher, die im Rosenbus angereist waren, durch das Kloster. Renate Paelchen zeichnete für die Kirchenführung verantwortlich. Moorreges Organist Mitsuhiro Ikenoya, Chorleiter auch der Haseldorfer Liedertafel, spielte an der Orgel der Klosterkirche.

Der Spaziergang durch das Altstadtviertel bildete für viele einen würdigen Abschluss ihres Uetersen-Besuchs.

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