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Projektwoche „Demenz“ : Angehörige sind nicht allein

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Diakoniestation Uetersen veranstaltet vom 18. bis 21. März eine Projektwoche zum Thema „Demenz“. Statt dem traditionellen „Tag der offenen Tür“ finden in der kommenden Woche von Montag bis Donnerstag täglich Vorträge statt, die aus unterschiedlicher Perspektive über die Krankheit informieren.

Es ist die erste größere Veranstaltungsreihe, die die Diakoniestation Uetersen auf die Beine stellt. „Mit dem neuen Gesetz zur Pflege von Demenzerkrankten haben wir einen konkreten Anlass gefunden, eine so umfassende Aktion durchzuführen. Unser Ziel ist es, den Angehörigen bei der Betreuung von Demenzkranken Hilfestellung zu bieten“, erklärt Maren Freundt, Leiterin der Diakoniestation. „Wir geben ihnen Anregung zur Betreuung, zur richtigen Ernährung für Menschen mit Demenz und wir können Interessierte unterstützen, die Alltagskompetenz der Kranken zu erweitern. Demenzerkrankung können wir auf mehrere Schultern verteilen. Die Angehörigen müssten nicht alleine sein.“

Seit mehr als fünf Jahren bietet die Diakoniestation in Uetersen zweimal wöchentlich Gruppenstunden für Menschen mit Demenz an. Die Projektwoche ist ein Anstoß, dieses Thema noch intensiver zu behandeln.

Es wird eine Betreungsgruppe an allen vier Nachmittagen angeboten, so dass die Teilnehmer des Vortrags ihre Angehörigen gerne mitbringen können. Den Anfang der Vortragsreihe macht am Montag um 15 Uhr die Ernährungsberaterin Jutta Lüdecke. Sie gibt Tipps zur Ernährung für Menschen mit Demenz.

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erstellt am 14.Mär.2013 | 19:29 Uhr

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