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Andrea Hansen reicht der CDU die Hand. Wahlergebnis: Faust befürchtet Stillstand

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf der einen Seite hat das Wundenlecken begonnen, im „Lager“ der Bürgermeisterin knallen nach wie vor die Sektkorken.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 21:04 Uhr

Andreas Faust und Andrea Hansen haben den Sonntag ganz unterschiedlich verbracht. Den Christdemokraten wollte das gute Essen bei „von Stamm“ nicht so recht munden, die SPD leckte sich nach der frischen Kürbissuppe im „Uetersener Hof“ die Lippen. Ein solches Ergebnis fährt die SPD nicht jeden Tag ein. 60 Prozent holte „ihre“ Bürgermeisterin. Andreas Faust konnte zwar zulegen, doch mehr als 40 Prozent der Wähler wollten ihm nicht ihre Stimme geben. Beschämend war die Wahlbeteiligung, mit knapp 37 Prozent war sie noch niedriger als am 24. September, bei der ersten Runde um die Bürgermeisterwahl. Faust zeigte sich als ein fairer Verlierer: „Das ist Demokratie. Ich bedanke mich bei meinen Wählern, die mich im ersten Wahlgang gewählt haben und jetzt wieder. Schade ist, dass nur 36,88 Prozent aller Wahlberechtigten entschieden haben, wer Bürgermeister werden soll.“

Dann legte der Unterlegene doch noch einmal nach: „‘Weiter so’, hat Frau Bürgermeisterin im Ratssaal gesagt. Diese Botschaft bedeutet sechs weitere Jahre keine Entwicklung. Wir werden unsere Themen weiter politisch vorantragen.“

Andrea Hansen sagte, das Ergebnis gebe ihr Rückenwind. „Die kommenden sechs Jahre werden wir Uetersen weiterhin als zentralen Ort stärken“, so die alte und neue Bürgermeisterin weiter.

Sie wolle Bildung, Kultur und Wirtschaft vor Ort fördern. „Ich werde weiterhin bezahlbaren Wohnraum unterstützen. Die Haushaltskonsolidierung wird für die nächsten zehn Jahre Thema bleiben aber wir werden auch moderat in die Stadt investieren.“ Nachdem alle Scherben des Wahlkampfes zusammengekehrt worden seien, wolle sie die konstruktive Arbeit fortsetzen.

„Gemeinsam geht’s besser“, lautet diesbezüglich nach wie vor ihr Motto. Damit reichte Andrea Hansen der CDU noch am Wahlabend die Hand.

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