zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 23:01 Uhr

Feuerwehr : Anbau mit einigen Hindernissen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Eine aufstrebende Gemeinde“ habe auch einen „wachsenden Bedarf“ im Bereich des Brandschutzes, steht für Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU). Deswegen ist es nur folgerichtig, dass auch die Feuerwache mit wachsen muss. Offiziell eingeweiht werden konnte der Erweiterungsbau des Gebäudes an der B431.

Eine Chronik der Sanierungen und Anbauten der Feuerwache lieferte Wehrführer Sven Heitmann. 1999 wurde er an die Spitze der Truppe gewählt, erinnerte er sich, und wenig später begutachteten Mitarbeiter der Feuerwehr-Unfallkasse die Einrichtung. „Erhebliche Mängel“, so Heitmann, stellten sie dabei fest. Sieben Jahre später, also 2006 wurde von der Gemeindevertretung das Geld für das Beheben der Mängel zur Verfügung gestellt. Innerhalb von zweieinhalb Monaten konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Allerdings war bereits damals klar, dass dies nicht die letzten Bauarbeiten an der Feuerwache sein werden.

Der Weg zum zweiten Bauabschnitt, der jetzt abgeschlossen werden konnte, war allerdings „steinig und nicht gerade“, so der oberste Moorreger Blaurock. 2009, im Jubiläumsjahr der Moorreger Wehr, konnte durch Spender von Bürgern und Firmen ein Mannschaftstransporter angeschafft werden, der größtenteils von der Jugendfeuerwehr genutzt werden sollte. Es stellte sich dann die Frage, wo das Fahrzeug untergestellt werden könnte. Die naheliegendste Lösung eines Carports wurde aus optischen Gründen verworfen, berichtete der Wehrführer.

Eine Fertiggarage wurde aus verschiedensten Gründen von der Feuerwehr-Unfallkasse verworfen. Die hätte 35000 Euro gekostet. Für den jetzt fertig gestellte Anbau muss 160000 Euro bezahlt werden. Das war eine anfangs von den Politikern nicht so leicht zu schluckende Zahl. Heitmann würdigte den Kämmerer des Amtes Moorrege, Jens Neumann, der mit seiner Idee eines Runden Tisches die Lösung angestoßen hatte. Der Anbau ist allerdings auch größer ausgefallen, als für einen Mannschaftstransporter nötig. Dort kann auch ein großes Löschfahrzeug untergestellt werden, wie sie heute üblich sind und irgendwann sicher auch von der Gemeinde angeschafft werden muss, denn der Bedarf beim Brandschutz steigt eben.

„Es ist einfach wunderbar“, bilanzierte Heitmann, „alles ist erreicht worden.“

zur Startseite

von
erstellt am 08.Sep.2013 | 19:21 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert