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Feuerwache Esingen : Anbau ist fertig und wird bezogen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Ich bin froh, stolz und glücklich, dass der Erweiterungsbau an der Feuerwache Esingen fertig gestellt ist“, sagte Bürgermeister Roland Krügel gestern bei der Nutzungsfreigabe der Wache und der Übergabe von zwei neuen Feuerwehrfahrzeugen. Anfang März war mit dem Bau einer Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen für Löschfahrzeuge und Gerätewagen sowie einem Fahrzeugwaschplatz und dem Bau eines Sozialtraktes mit Alarmgarderoben, Umkleidekabinen und Büroräumen als Anbau an die bestehende Wache begonnen worden.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2012 | 20:00 Uhr

Ziel war die Fertigstellung Ende November. Und das Ziel wurde erreicht, denn die Feuerwehr hat die neuen Räume bereits bezogen und durch den Anbau eine Verdopplung der bisherigen Gebäudegrundfläche erhalten. Auch die Außenflächen mit einer neu gestalteten Zu- und Abfahrt zu den Pkw-Parkplätzen der Feuerwehrleute sind fertig gestellt. „Die Gesamtanlage ist abgenommen, die Endabrechnung liegt aber noch nicht vor“, so der Bürgermeister. Veranschlagt worden waren 1,48 Millionen Euro.

Die Entscheidung für die Erweiterung und Ausstattung der Esinger Feuerwache hatte die Politik 2009 basierend auf dem Brandschutzbedarfsplan getroffen. Neben der Gemeindewehrführung, Vertretern der Verwaltung und Mitgliedern der Esinger Feuerwehr waren gestern auch zahlreiche Politiker vor Ort, um sich die neuen Räume und auch zwei neue Feuerwehrfahrzeuge anzusehen.

So hat die Feuerwehr Tornesch einen Mannschaftstransportwagen erhalten, der seinen Standort in Esingen haben wird. Für den Mercedes-Benz Sprinter mit neun Sitzplätzen und feuerwehrtechnischen Einbauten wurden 50000 Euro investiert (9000 Euro aus Mitteln der Feuerschutzsteuer). Auch einen Gerätewagen-Logistik GW-L2 übergab Bürgermeister Roland Krügel an die Feuerwehr Tornesch. Das Fahrzeug wird an der Ahrenloher Wache seinen Standort haben. Die Esinger Wehr verfügt bereits über ein GW-L2. Der für 223000 Euro (Zuschuss aus Mitteln der Feuerschutzsteuer: 36000 Euro) angeschaffte Gerätewagen-Logistik verfügt über zwei Geräteräume mit feuerwehrtechnischer Beladung für technische Hilfsleistungen, eine Hebebühne für die Aufnahme von Rollcontainern sowie eine fest verbaute Seilwinde.

Wehrführer Günther Pieper führte Vertreter von Politik, Verwaltung und Gemeindewehr durch seine erweiterte und neu gestaltete Wache. „Wir sind sehr zufrieden und für die nächsten Jahre gut ausgestattet“, sagte er.

Eine offizielle Einweihung der neuen Wache erfolgt mit einem Tag der offenen Tür im Frühjahr 2013.

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