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Spendenaktion der Klaus-Groth-Schule : An Taifun-Opfer gehen 7298 Euro

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Engagement, der Ideenreichtum und die Ausdauer der Klaus-Groth-Schüler, Spenden für die Taifun-Opfer auf den Philippinen zu sammeln, haben sich gelohnt: Die Schule hat insgesamt 7298,45 Euro auf den Spendenaccount der „Aktion Deutschland hilft“ überwiesen.

Seit November waren Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen mit Spendendosen unterwegs oder hatten sich Aktivitäten ausgedacht, bei denen sie Einnahmen erhoffen durften. Da wurde Kuchen gebacken und in der Schule verkauft oder wurden in der Adventszeit vor einem Tornescher Einkaufsmarkt Lieder gesungen sowie selbst gebackene Kekse und selbst gestaltete Bastelarbeiten angeboten. Die Passanten waren erfreut und füllten die Spendendosen.

Andere Schüler boten zuhause oder in der Nachbarschaft Haushalts- oder Gratenhilfe gegen kleines Entgelt an und trugen damit zum Erfolg der Spendenaktion bei. Mit einer ganz besonderen Aktion, zu deren Gelingen auch die Schüler-Firma Event Solution sowie die Technik-Arbeitsgemeinschaft beitrugen, wartete die Klasse 10d auf. Die Jugendlichen organisierten im Januar in der Aula ein Benefizkonzert, an dem sich Schülerbands aus der Region sowie der Tornescher Musiker Fontaine Burnett und der Bandbetreuer Ove Petersen beteiligten. Allein an dem Abend wurden durch Eintrittsgelder, Getränkeverkauf und Spenden fast 1100 Euro eingenommen.

Ihren Abschluss fand die Aktion „KGS hilft“ am Valentinstag. Und das nochmals mit einer gelungenen Idee. Die Schülerinnen Lucie und Ann Christin aus der Klasse 10g hatten im Rahmen eines Projektes für ihren Gestaltungskurs in den vergangenen Woche von Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften Bestellungen für Rosen zum Valentinstag aufgenommen. An jede Rose haben die beiden Mädchen den von dem Schenker formulierten Gruß geheftet und mitsamt der Rose am Valentinstag übergeben. Durch diese Aktion kamen 92,68 Euro in den Spendentopf.

„Die 63 benötigten langstieligen Rosen hat das Tornescher Blumenhaus Brockmann, in dem Ann Christin ein Betriebspraktikum absolviert hatte, zu einem Freundschaftspreis geliefert“, so Lehrerin Karen Strenge. Sie und ihr Mann Stefan Pannewitz, ebenfalls an der Schule als Lehrer tätig, hatten die Hilfsaktion der Klaus-Groth-Schule zugunsten der Taifun-Opfer auf den Philippinen ins Leben gerufen.

Insgesamt haben sich 23 Klassen aus allen Jahrgängen der Schule engagiert und ihre Spenden- und Hilfsbereitschaft unter Beweis gestellt. „Wir sind sehr stolz auf die Bereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler, sich für Menschen in Not auf so vielfältige Weise einzusetzen und danken allen Beteiligten für die tollen Ideen und allen Spendern für die großartige Unterstützung unserer Schulaktion“, so die Organisatoren Karen Strenge und Stefan Pannewitz.

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erstellt am 20.Feb.2014 | 19:38 Uhr

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