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Uetersener Nachrichten

21. November 2017 | 20:29 Uhr

Politik : Am LMG wird investiert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Schul- und Kulturausschuss der Stadt hatte sich am Donnerstag unter anderem mit dem Thema Investitionsbedarf am LMG zu befassen. Seitens der SPD lag ein Antrag vor, der vorsah, die Mädchentoiletten zu sanieren, Akustikdecken einzuziehen und Fahrradständer zu bauen. Kosten: 62500 Euro. Zudem beantragten die Liberalen für die Sanierung der Tartanbahn 62000 Euro in den Haushalt einzustellen.

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2013 | 20:44 Uhr

CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Stief kritisierte, dass die SPD einen von der CDU zur Ratsversammlung fast deckungsgleichen Antrag mit der Begründung: man habe sich in der Fraktion noch nicht beraten können, zurückgewiesen habe. Man hätte die Baumaßnahmen (Mädchentoilette, Akustikdecke und Fahrradständer), bereits in den Sommerferien durchführen können, nun vermutlich nicht mehr, wegen der Ausschreibungsfristen. Dem SPD-Antrag widersetzten sich die Christdemokraten aber natürlich nicht. Sie selbst scheiterten mit dem Vorhaben, auch noch die vom LMG beantragten Tischtennisplatten/Kicker für den Außenbereich (13000 Euro) in den Haushalt einstellen zu lassen. Jedoch gelang es ihnen, die ebenfalls von der Schule gewünschte mobile Bühne „durchzudrücken (12000 Euro).

Der Ausschuss war sich darüber einig, dass nach der erfolgreichen Einigung mit dem Kreis Pinneberg über den Eigentumsübergang am Gebäude des LMG eine schleunige und effiziente Sanierung des Gebäudes ins Auge gefasst werden muss. Ziel sei es, den Lehrern und Schülern zeitnah alle Voraussetzungen für ein möglichst gutes Lernen und Lehren zu schaffen. Hinsichtlich der Sanierung der Tartanbahn und der Sportanlagen gab es jedoch Differenzen. Die CDU argumentierte, dass die Stadtverwaltung in einer früheren Sitzung gesagt habe, man könne die Tartanbahn und die Sportanlagen auch mit Mitteln aus dem Titel „bauliche Unterhaltung“ sanieren. Geld sei also da. BfB, SPD und FDP stellten die 62000 Euro dennoch zusätzlich in den Haushalt ein.

Die BfB hatte den Antrag gestellt, den beabsichtigten „Neubau LMG“ nicht länger zu verfolgen. Die CDU argumentierte, dass man von der Verwaltung Zahlen erwarte, die den Investitionsbedarf am Gymnasium widerspiegelten. Ohne diese Grundlage könne man einen solchen Beschluss nicht seriös fassen. Notwendig sei ein Kostenvergleich. Zudem sei er sich, so Fraktionschef Andreas Stief, nicht sicher, ob der Schul- und Kulturausschuss einen solchen Beschluss fassen können. schließlich habe der Bauausschuss einst den Prüfungsauftrag „Neubau Gymnasium“ auf den Weg gebracht. Die CDU konnte sich wiederum nicht durchsetzen, jedoch hat der Antrag, dem mehrheitlich zugestimmt wurde, nun lediglich empfehlenden Charakter.

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