zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 16:41 Uhr

Fußball : Am Ende standesgemäß

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit Gegnern, die sich vor ihrem eigenen Strafraum verschanzten, hatten die 1. Herren des TSV Heist in dieser Saison schon häufiger Probleme ‒ letztmals am 3. April, als sie sich zu einem 2:1-Heimsieg gegen das noch punktlose Schlusslicht 1. FC Quickborn III quälten. „Insofern kam es uns entgegen, dass der TuS Hemdingen-Bilsen II versucht hat, mitzuspielen“, sagte TSV-Trainer Ingo Jopp, nachdem es am Sonntagmittag im Sportzentrum Hemdingen einen 7:0-Kantersieg gab.

shz.de von
erstellt am 13.Apr.2016 | 18:05 Uhr

Schon in der ersten Halbzeit hatten die „Heistmer Jungs“ einige gute Chancen, agierten dabei aber „zu umständlich“, wie Jopp einräumte. Immerhin gingen die Gäste bereits in der 20. Minute in Führung: Nachdem Jan-Luca Bruckmann einen Ball gut im Pressing erobert hatte, passte er ihn schön in den Lauf von Heiko Jedamski; dessen ersten Schuss parierte TuS-Torwart Tobias Stabe noch, doch im Nachsetzen gelang Lorenzo Prange das 0:1. In der Folge vergaben Rafael Vazquez und Bruckmann eine Doppelchance (23.). Zudem scheiterte Bruckmann nach einem Vazquez-Pass freistehend und Marc Richerts satten 15-Meter-Schuss parierte Stabe (25.).

Jopp kam zu dem Urteil: „Das 0:1 zur Pause war für Hemdingen-Bilsen etwas schmeichelhaft!“ Umso wichtiger war es, dass die Heistmer nach dem Seitenwechsel schnell das zweite Tor nachlegten: Einen Vazquez-Freistoß von halbrechts köpfte Bruckmann zum 0:2 ein (55.). In der Folge verdoppelten die Gäste ihren Vorsprung durch zwei verwandelte Strafstöße: Als Richert von Stabe gefoult wurde, hatte der Keeper noch Glück, nur die Gelbe Karte zu bekommen. Vazquez verwandelte diesen Elfmeter ebenso sicher (61.) wie vier Minuten später, als Hauke Suhl im TuS-Strafraum gelegt worden war.

In der Schlussphase trafen die Heistmer dann auch wieder aus dem Spiel heraus: Einen langen Pass, den Andre von Glahn über die rechte Seite nach vorne geschlagen hatte, nahm Richert auf und überlupfte den herausstürzenden Stabe sehenswert aus 20 Metern zum 0:5 (73.). Nach einem Suhl-Pass schoss erneut Richert aus 15 Metern zum 0:6 in die lange Ecke ein (86.). Und in der Schlussminute machte der Stürmer seinen lupenreinen Hattrick perfekt: Nach einem Pass von Marcel Mähl spielte Richert erst noch zwei Hemdinger aus und netzte aus zehn Metern wieder ins lange Eck zum 0:7-Schlusspunkt ein.

„Am Ende war es ein standesgemäßer Sieg“, so Jopp, der feststellte: „Nach dem 0:3 sind die Köpfe der Hemdinger nach unten gegangen und wir haben es gut ausgespielt!“ Als Tabellen-Sechster liegen die Heistmer zwar noch zwölf (!) Punkte hinter den 3. Herren des FC Union Tornesch, die Rang-Zweiter sind ‒ Jopps Team hat aber auch noch vier Partien mehr auszutragen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert