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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 07:45 Uhr

Handball : Am Ende sehr deutlich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Langsam aber sicher biegt die Hamburg-Liga-Saison auf ihre Zielgerade ein. Vom dritten bis zum neunten Platz ist für die 1. Männer des TuS Esingen noch alles möglich. Am Sonnabend ging es für die Tornescher im ersten Kreis-Derb der Rückrunde gegen das Schlusslicht Halstenbeker TS. Beim Hinspiel hatten sich die Esinger zu einem 21:20-Sieg gequält. TuS-Trainer Jan-Henning Himborn war zwar zuversichtlich, dass es nun daheim deutlicher werden würde – doch dieser Optimismus wurde durch die Gäste schnell zerstört.

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2014 | 19:50 Uhr

Die akut abstiegsbedrohten Halstenbeker zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte keinesfalls kampflos hergeben würden. Zwar warf Lennart Haas die Hausherren bereits nach 35 Sekunden in Führung, doch beim 2:3 und 3:4 lagen die Gäste vorne. Aber: Der Esinger Rückraum hatte nach der Auslandsrückkehr von Haas und Jonathan Karow sowie der Genesung von Max-Lennart Albrecht gut zusammen trainiert und zeigte immer wieder, wie einfach es sein kann, die Mitspieler so in Szene zu setzen. Entweder das Rückraum-Trio traf selbst, häufig dann aus der Situation „Mann gegen Mann“ heraus, oder ein Gäste-Verteidiger kam heraus, so dass Daniel Abel oder Nicolas Philippi am Kreis frei zum Wurf kamen.

Die Halstenbeker verstanden es in der ersten Halbzeit aber ebenfalls, Tore zu erzielen. Nachdem die Gäste zwei Siebenmeter verworfen hatten, wurden die Seiten beim Stand von 14:14 gewechselt. Die Chance zur Pausen-Führung vergab Tobias Bombe, der einen vom Trainer bei dessen Auszeit vorgegebenen Spielzug mit einem Wurf über die Latte abschloss (30.). Kurz nach dem Seitenwechsel erhielt Timo Kreckwitz für ein Foul eine Zeitstrafe. Auf der Gegenseite verwandelte Albrecht einen Siebenmeter (die Schiedsrichter hatten auf Kreiseintritt eines Gäste-Akteurs entschieden) zum 15:14 und brach damit den Tor-Bann (35.). Kurz darauf wehrte TuS-Torwart Benjamin Boje einen Halstenbeker Rückraumwurf ab und Albrecht traf erneut von der Siebenmeterlinie (16:14/36.).

Die Esinger kassierten zwar zahlreiche Zeitstrafen (insgesamt waren es 18 Straf-Minuten gegenüber „nur“ acht bei den Gästen), doch die Halstenbeker nutzten ihre Überzahl nach der Pause nicht mehr. Im Gegenteil: Haas traf sogar bei doppelter (!) Unterzahl zum 18:15. Bis zum 18:16 (42.) blieb es eng, ehe fünf TuS-Treffer in Folge zum 23:16 (51.) fielen. Stark: Boje und seine Abwehr ließen im zweiten Durchgang nur noch sechs Gegentreffer zu, was am Ende einen 31:20-Kantersieg bedeutete. Zum dritten gewonnenen Punktspiel in Folge steuerte Haas unter anderem das zwischenzeitlich 28:19 (58.) bei, das der 500. TuS-Treffer in der laufenden Saison war.

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