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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 13:32 Uhr

Handball : Am Ende sehr deutlich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine Zwei-Tore-Führung wäre im Fußball für den Außenseiter schon die halbe Miete, um eine Pokal-Sensation zu schaffen. Im Handball verhält es sich aufgrund der Vielzahl der Treffer, die in dieser Sportart fallen, etwas anders. Zum Glück für die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen, die in der A-Jugend-Bundesliga um Punkte kämpft und am Mittwochabend als klarer Favorit beim gleichaltrigen Team der HSG Pinnau (A-Junioren-Hamburg-Liga) gastierte.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2014 | 18:13 Uhr

Am Ende wurden die TuS-Talente ihrer Rolle auch gerecht und zogen mit einem 34:14-Sieg in die 2. Runde des HHV-Jugend-Pokals ein.

Der Titelverteidiger benötigte in der Johannes-Brahms-Halle am Pinneberger Fahltskamp allerdings eine längere Anlaufzeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Oder wurde der zwei Klassen tiefer spielende Gegner etwa unterschätzt? Claas-Peter Schütt, der bei den TuS-Talenten in Abwesenheit seines eigentlichen Trainerpartners Till Krügel alleinverantwortlich an der Seitenlinie stand, blieb jedenfalls ruhig, obwohl seinem Team in den ersten neun Minuten nur ein (!) Tor gelang (Leonard Dombrowski zum 1:1/3.). So gingen die Hausherren nicht nur mit 1:0 und 2:1 in Führung, sondern erarbeiteten sich beim 3:1 und 4:2 sogar einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Im Handball ist dies aber nur eine Momentaufnahme. Und nachdem die Esinger ihr Visier richtig eingestellt hatten und nach einer Viertelstunde durch Christoph Heinzel mit 6:7 selbst erstmals in Führung gegangen waren, gaben sie diese auch nicht mehr ab. Bis zur Pause hielten die HSG-Talente das Ergebnis mit 8:14 noch im Rahmen. Ein 10:20 bedeutete in der 39. Minute die erste Zehn-Tore-Führung der Esinger, die ihren Vorsprung bis zum 14:34 noch verdoppelten – am Ende wurde es damit sehr, sehr deutlich.

Mirko Hahn, der nach 20 Minuten erstmals das Parkett betrat, sorgte für eine noch größere körperliche Überlegenheit der Gäste, bei denen vor allem Hennes Paulsen mit seiner Treffsicherheit glänzte. Jorrit Sommer, der nach einer Viertelstunde im TuS-Tor Niklas Beckemeyer ablöste, zeigte einige gute Paraden. Die Esinger Abwehr offenbarte dagegen einige Lücken und sollte im Bundesliga-Alltag speziell die gegnerischen Außenspieler nicht so oft frei zum Torwurf kommen lassen.

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