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Neujahrsempfang : Altmaier zu Gast in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie es sich für einen Umweltminister gehört, reiste Peter Altmaier – wenn auch verspätet – mit der Deutschen Bahn an und wurde von 450 Gästen begrüßt. Voll war der Saal im Cap Polonio, als Peter Altmeier klare Worte zum wichtigsten Projekt des Landes sagte, der Energiewende. So hob er die Richtigkeit zum Ausstieg aus der Kernenergie hervor, nachdem diese 30 Jahre kontrovers diskutiert wurde. Die Herausforderung sei es, eine Energiewende zu schaffen, die Umwelt und Wohlstand sichert. Strom müsse verfügbar sein, auch wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. Altmeier hob hervor, welche herausragende Stellung Deutschland im Bereich der ökologisch-nachhaltigen Energiegewinnung habe. „Wir sind hier Spitzenreiter“, so Altmaier. Insbesondere den technologischen und damit auch ökologischen Fortschritt Deutschlands gegenüber den aufstrebenden Industrieländern China und Indien hob er hervor und verwies dabei auf die hervorragenden Exportchancen, die sich in diesem Bereich für Deutschland dabei noch ergeben und ergeben werden. Und auch wenn, oder gerade weil der Saal mit viel Grün aus Kreis Pinneberger Baumschulproduktionen dekoriert war, erlaubte sich der Minister noch einen Seitenhieb auf die Grünen, in deren Reihen jedes Windrad mit großem Jubel begrüßt werde, sich aber schon beim Bau jedes Kabels „in die Büsche“ geschlagen werde.

Von Ole Schröder bekam Altmaier eine Dose Haferflocken von Peter Kölln geschenkt, die – so Schröder – „dürfen in keine Küche fehlen“. Und da Schröder jenen Posten innehat, den Altmaier selbst von 2005 bis 2009 besetzte, nämlich den des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium des Innern, lag für Altmaier die Vermutung nahe, dass vielleicht eines Tages Schröder selbst Bundesumweltminister sein könnte. Als besonderer Ehrengast wurde Dr. Jürgen Westphal für über 50 Jahre Mitgliedschaft in der CDU geehrt. Westphal gehörte 1966 bis 1973 der Hamburgischen Bürgerschaft an, 1973 wurde er Minister für Wirtschaft und Verkehr unter Ministerpräsident Gerhard Stoltenberg, 1975 bis 1985 war er Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages. Ab 1975 führte er lange Jahre den CDU Kreisverband Pinneberg.

Gut war die Stimmung, als Westphal sich an schöne Jahre in der Politik erinnerte, und noch einmal betonte, was die CDU für ihn bedeutet.

Ole Schröder hob in seiner Rede die Wichtigkeit des Ehrenamtes hervor, die insbesondere durch den Gesetzesentwurf zur Stärkung des Ehrenamtes Anerkennung findet. Auch auf die baldige Kommunalwahl ging Ole Schröder ein. Zur bevorstehenden Wahl habe die CDU im Kreis Pinneberg genügend Menschen erreicht, die wieder kandidieren möchten. Dennoch werde es schwieriger, junge Leute zu begeistern, sich ehrenamtlich in der Politik zu engagieren. So sprach er sich für die Verkürzung der Wahlperiode von 5 auf 4 Jahre aus. Junge Leute, die sich gerade beruflich orientieren, sollen nicht durch lange Wahlperioden abgeschreckt werden.

Gleichzeitig sprach er sich noch einmal gegen Initiativen aus, die den Wettbewerb der Baumschulen erschweren und damit insbesondere im Kreis Pinneberg Auswirkungen haben.

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erstellt am 28.Jan.2013 | 21:22 Uhr

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