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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 12:37 Uhr

Vernissage : Altes Blech für „neue“ Boote

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Morgen um 16 Uhr wird in der Scheune des Museums Langes Tannen an der Heidgrabener Straße eine Ausstellung mit Werken von Knud Plambeck eröffnet. Der in Ulm Geborene absolvierte zunächst eine Tischlerlehre, bevor er in Kiel und Schwäbisch-Gmünd Produktdesign studierte.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 20:42 Uhr

Nur wenige Jahre nach Aufnahme seiner beruflichen Tätigkeit als freier Designer wandte er sich 2006 der freien, künstlerischen Arbeit zu und widmet sich seit dieser Zeit dem Thema Boote. Aus alten, zerbeulten und verrosteten Blechfässern gestaltet der Künstler mithilfe von Schweißgerät und Winkelschleifer in Verbindung mit anderen Schrottteilen des alltäglichen Lebens faszinierende Wasserfahrzeuge unterschiedlichster Größe und Form. Gewöhnlich widmet sich Knud Plambeck der Gestaltung von Arbeitsschiffen. Schlepper und Tanker haben es ihm dabei besonders angetan aber auch Containerschiffe. In der Ausstellung, die in Anwesenheit des in Harburg Lebenden eröffnet wird, sind aber auch Ozeandampfer und Segelschiffe zu sehen, insgesamt 39 Objekte.

Konkrete Formen und abstrakte Arbeiten wechseln in der Ausstellung einander ab. Ihnen gemein ist, dass es sich um phantasievolle Werke handelt, die von einer sehr eigenständigen Ästhetik beseelt sind.

Knud Plambeck ist ein „angesagter“ Künstler, der von seinen Arbeiten leben kann. Gerne hätte das Museum mehr Arbeiten gezeigt, doch diese befinden sich bereits in Privatbesitz, konnten also bereits verkauft werden. Zu sehen sind jedoch Fotos dieser Arbeiten, die jetzt Dritte erfreuen.

Plambeck, der seit einiger Zeit auf dem Wasser lebt und dort inzwischen zu Hause ist, nachdem er eine alte Plattform des Kampfmittelräumdienstes der Feuerwehr Hamburg erworben hat, zeigt seine Werke nicht nur in Uetersen. Seit 2006 sind seine Boote in einer eigenen Galerie zu sehen, die immer sonnabends und sonntags in Ottensen geöffnet hat. Sie trägt den Namen „Wasserspiegel“.

Museumsleiterin Dr. Ute Harms weist darauf hin, dass es parallel zu dieser Ausstellung ein museums-pädagogisches Angebot für Schulen gibt. Wer an diesen Arbeiten mit Metall teilnehmen will, meldet seine Klasse über die Museumsleiterin an. Das ist am morgigen Sonnabend direkt bei Ute Harms möglich oder telefonisch unter 04122/979106.

Ausdrücklich eingeladen sind auch Schulen, die ihren Sitz nicht in Uetersen haben.

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