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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 19:37 Uhr

Vorsorge : Altersarmut ist weiblich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In der Regel liegt die Rente einer Frau um die 60 Prozent unter der eines Mannes, 40 Prozent aller Frauen der einstigen Babyboomer-Generationen werden mit einer Rente von 600 Euro auskommen müssen, Hunderttausende Frauen über 65 leben von einer Rente um die 400 Euro. Da hilft auch die Mütterrente nicht wirklich weiter.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2016 | 19:54 Uhr

„Altersarmut ist leider oft weiblich“, sagte Wedels Gleichstellungsbeauftragte Magdalena Drexel. Anlässlich des Internationalen Frauentages will sie zumindest aufklären – über Möglichkeiten der Vorsorge, der öffentlichen Förderung und der Chancen von Anlageprodukten. Dass der Staat die Erziehungsarbeit der Frauen nicht in ausreichendem Maß honoriert, wird schon lange beklagt. Wer wegen der Kinder und seiner Familie über einen längeren Zeitraum nicht oder nicht voll arbeite, habe nur eine sehr geringe Rente zu erwarten, so Drexel. Auch das Bilden von Rücklagen ist wegen des geringen Einkommens zumeist nicht möglich.

Um Wege aus dem Dilemma aufzuzeigen, hat Drexel zusammen mit der Leiterin der Wedeler Volkshochschule, Cornelia Mayer-Schwab, eine Informationsveranstaltung mit dem Titel „Altersarmut? Ohne mich!“ organisiert, zu der sie für Dienstag, 8. März, um 18.30 Uhr in die Räume der VHS, ABC-Straße 3, einlädt. Ein (unabhängiger) Finanzexperte der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein wird einen effektiven Vermögensaufbau skizzieren und Fragen beantworten. Die Teilnahme kostet nichts, um Anmeldung unter info@vhs.wedel.de wird gebeten.

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