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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 02:55 Uhr

Als Erster ins neue Jahr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einem vermeidbaren Fehlstart hatte die Hamburg-Liga-Saison 2013/2014 für die 1. Frauen des TuS Esingen begonnen: Am 4. September kassierten sie eine 23:24-Niederlage beim Eimsbütteler TV. Nachdem die Esingerinnen von ihren darauf folgenden neun Hinrunden-Spielen acht gewonnen hatten, empfingen sie die ETV-Frauen am Sonnabendnachmittag zum Rückrunden-Auftakt. „Wir wollen uns für die Hinspiel-Niederlage revanchieren, die beiden Punkte in Tornesch behalten und an der Tabellenspitze überwintern“, betonte TuS-Torhüterin Jessica Krass vor dem Anwurf.

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erstellt am 16.Dez.2013 | 21:35 Uhr

Dies in die Tat umzusetzen, schien zunächst ein hartes Stück Arbeit zu werden: Nach guter Balleroberung schloss Janina Nowack einen Tempogegenstoß zwar von rechts zum 1:0 ab (2. Minute), doch die Eimsbüttelerinnen glichen zügig per Strafwurf aus (1:1/ 3.). Vor und nach dem 2:1, das Anna-Cathleen Voigt ebenfalls per Siebenmeter erzielte (4.), trafen die Esingerinnen in nur zwei Minuten insgesamt viermal Latte und Pfosten des Gäste-Gehäuses. Voigt scheiterte zudem per Strafwurf an der guten ETV-Torhüterin Julia Fiebig, so dass die Hamburgerinnen abermals egalisieren konnten (2:2/8.). Auch Friederike Schmidts 3:2 (10.) beantworteten die Gäste mit dem 3:3 (12.), das allerdings den letzten ausgeglichenen Spielstand bedeuten sollte.

Anschließend legten die Esingerinnen einen Vier-Tore-Lauf hin. Beim 7:3 (17.) hatte Schmidt das Glück der Tüchtigen, als sie per Siebenmeter ebenfalls zunächst an Fiebig scheiterte, dann aber im Nachwurf erfolgreich war. Die Eimsbüttelerinnen gaben sich aber noch nicht geschlagen: Sie verkürzten auf 7:5 (19.) und blieben bis zum 10:8 in Schlagdistanz. Nachdem Sofia Schlage bei einem Gegenstoß nicht an Fiebig vorbeigekommen war, nahm ETV-Trainer Alfred Hötzsch seine Auszeit, die ihre Wirkung aus seiner Sicht allerdings voll verfehlte: Mit vier Toren in Folge (zwei davon erzielte Meike Speckin von Linksaußen) zogen die Gastgeberinnen zum 14:8 davon.

Die dann ertönende Pausen-Sirene konnte die positive Serie der TuS-Frauen nur unterbrechen, nicht aber beenden: Zum Beginn der zweiten Halbzeit legten die Esingerinnen einen weiteren Vier-Tore-Lauf hin (die ersten beiden Treffer gingen auf Nowacks Konto) und führten beim 18:8 erstmals mit zehn Toren (35.). Krass zeigte einige gute Paraden, ehe sie den Posten zwischen den Pfosten nach 41 Minuten für Ina Kaspatis räumte.

Am Ende feierten die Esingerinnen einen 31:17-Kantersieg und überwintern als Spitzenreiter, bevor sie am Sonnabend, 11. Januar 2014 zum Topspiel beim Tabellen-Dritten SG Hamburg-Nord antreten. TuS-Trainer Jan-Henning Himborn sprach von einem „gelungenen Jahresabschluss“.

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