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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 03:03 Uhr

Jugend Forscht : Alpenveilchen mögen Kaffee

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Alpenveilchen mögen Kaffee“, sagt Svea Fischer selbstbewusst. Die junge Forscherin muss es wissen: Über Monate hat die elfjährige Schülerin des Quickborner Elsensee-Gymnasiums ausprobiert, welche „Nahrung“ die Pflanze am längsten leben lässt.

shz.de von
erstellt am 20.Feb.2015 | 21:43 Uhr

Jetzt präsentierte sie die Ergebnisse ihrer Experimente auf dem 50. „Jugend-forscht“-Regionalentscheid, der zum zweiten Mal im Audimax der Elmshorner Nordakademie stattfand. Insgesamt stellten gut 100 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 9 und 21 Jahren rund 50 originelle und zukunftsweisende naturwissenschaftliche und technische Projekte vor. Die jüngeren Forscher bis zum Alter von 14 Jahren traten in der Kategorie „Schüler experimentieren“ an, die älteren in der Kategorie „Jugend forscht“. Aus ganz Schleswig-Holstein waren sie angereist und sogar ein junger Mann aus Dänemark war vertreten. Frederik Büscher Gregersen (11) von der Deutschen Schule in Kopenhagen wollte eine Antwort auf die Frage: „Eine oder zwei Sprachen - hören alle gleich?“ Svea war mit sieben Mitschülerinnen und ihrer Lehrerin Dr. Astrid Wasmann-Frahm angereist. „Ich wollte wissen, unter welchen Einflussfaktoren sich Pflanzen am besten entwickeln, damit meine Mutter an ihren Blumen möglichst lange Freude hat“, sagte die Gymnasiastin. Ihre Mitschülerinnen erforschten wie viel Säure in Lebensmitteln steckt und ermittelten den Lärmpegel in ihrer Schule und deren Umgebung. Unterstützt wurden sie von ihrer Lehrerin, die sich seit Jahren als „Jugend forscht“-Projektbetreuerin engagiert. Auch die anderen Teams und Einzelkämpfer bewarben sich mit spannenden Themen. Vorgestellt wurden ein sich selbst desinfizierendes Stethoskop, der Resistenzmechanismus von Tumorzellen, eine effektive Fruchtfliegenfalle, ein intelligentes Gewächshaus, eine „Black-out-App“ und vieles mehr.

Die Gewinner der Wettbewerbsbereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik wurden mit 75 Euro belohnt und qualifizierten sich für die nächste Wettbewerbsrunde. Am Ende gingen alle zufrieden nach Haus, denn bei der abschließenden Preisübergabe lobten Nordakademie-Präsident Professor Dr. Stefan Behringer und sein Kollege Professor Dr. Hans-Otto Höffler den Einfallsreichtum und Forscherdrang aller teilnehmenden Kinder und Jugendlichen.

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