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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 08:12 Uhr

Sozialflohmarkt : Alltägliches für kleines Geld

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Flüchtlingsstrom reist nicht ab. Das ist auch in Uetersen zu spüren. Dort gibt es inzwischen ein breites Netzwerk ehrenamtlich Tätiger, die ihre Hilfe anbieten. Die Koordination erfolgt über das Rathaus. Auch an der Rosenstadtschule ist das Thema längst angekommen – über die Anerkennung der Schule als DaZ-Zentrum. DaZ heißt „Deutsch als Zweitsprache“ und ist für Migrantenkinder gedacht, die mit ihren Eltern geflüchtet sind oder hier Asyl beantragen.

shz.de von
erstellt am 11.Mär.2015 | 18:28 Uhr

Für die Kinder gilt die allgemeine Schulpflicht, doch deutsch sprechen sie bislang nicht. Bevor diese Mädchen und Jungen dem normalen Unterricht folgen können, müssen sie also im Fach Deutsch unterrichtet werden. 20 DaZ-Schüler aus Uetersen und Umgebung gibt es bereits. Und die Zahl wächst.

Über diese Begegnung mit den Menschen, die außer ihren Kleidern am Leib nichts besitzen, wurde die Idee eines Sozialflohmarktes geboren. Schulverein und Schulleitung dachten dabei in die selbe Richtung. Die Pläne wurden konkretisiert. Nun stehen Datum und Konzept. Gesucht werden private Standbetreiber, die sich für kleines Geld von gewissen Teilen ihrer Habe und ihres Gutes trennen wollen. Wer Dinge des täglichen Bedarfs günstig anbieten möchte, meldet sich für den 27. März, am besten umgehend, unter der Telefonnummer 04122/47660 an.

Der Verkauf startet in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in der Mensa an der Bleekerstraße. Der Standaufbau erfolgt von 13 Uhr an. Auf eine Standgebühr wird seitens der Initiatoren verzichtet.

Das bedürftige Klientel, das sich auf dem Sozialflohmarkt versorgen soll, wird von Vertretern des Schulvereins, der Schüler- und Lehrerschaft sowie der Leitung über diverse Zugangswege informiert. So über das Sprachcafé und die Uetersener Tafel.

Um eine entsprechende Mithilfe der Bürgerschaft wird gebeten.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen Mitglieder des Schulvereins. Schulleiter Wolfgang Balasus freut sich zudem über die Bereitschaft von Laura Kaiser und Kevin Rümling.

Die beiden Schüler wollen ihre Kompetenz in Sachen Organisation einbringen, führten sie doch bereits den Winterflohmarkt erfolgreich durch.

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