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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 21:40 Uhr

Beschlüsse : Alles kommt – nur etwas später

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einstimmig und mit der Ergänzung eines pauschalen Sperrvermerks haben die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses die doppische Haushaltsplanung für 2015 verabschiedet. Dank glücklicher Fügungen konnten die Lokalpolitiker einen Großteil anstehender Investitionen auf das Jahr 2016 oder Folgejahre hinausschieben – eine Maßnahme, die dem Haushalt gut tut.

shz.de von
erstellt am 04.Nov.2014 | 21:32 Uhr

„Das kommt alles – nur etwas später“, sagte Bürgermeister Roland Krügel im Zusammenhang mit Straßenschäden, die auf ihre Beseitigung warten. Die Investitionsmaßname Erschließung des Neubaugebiets „Tornesch am See“ konnte für das Haushaltsjahr 2015 um 800000 Euro reduziert werden. Die Bebauungspläne sind noch nicht ausreichend weit entwickelt. Die Mittel sollen bei der Finanzplanung der Folgejahre berücksichtigt werden. Auch der Ausbau der Uetersener Straße wird in die Haushaltsjahre 2017/18 verschoben. Zunächst sollen die begonnenen Maßnahmen – der zweite Bauabschnitt der Norderstraße sowie die Planung des Straßenausbaus Am Moor und An der Kirche – erfolgen.

Dafür wurden für die Anschaffung eines Mehrzweck-Funktionsfahrzeugs, das der Bauhof zur Landschaftspflege und im Winterdienst einsetzen kann, 48000 Euro bereitgestellt. Mit knapp 13000 Euro Mehrkosten schlägt zukünftig die Reinigung der Fußgängerbrücke am Bahnhof zu Buche. Bisher wurde das Bauwerk zweimal jährlich von einer Fachfirma gereinigt. Um die Brücke „als Eingangsbereich ankommender Reisender in Tornesch in einem sauberen Zustand zu halten“ wird die Säuberung zukünftig einmal monatlich vorgenommen.

Inhaltlich folgten die Vertreter aller Parteien dem CDU-Antrag, für die Wintermonate eine Bedarfsampel am Großen Moorweg zu installieren. Die Ampel soll sicherstellen, dass die Kinder und Jugendlichen, die zukünftig auf dem Sportplatz am Torneum zum Fußballtraining gehen, heil über die Straße kommen. Parallel wurde die Verwaltung damit beauftragt, sich weiterhin für eine feste Bedarfsampel einzusetzen. Aktuell reicht dem Kreis das Fahrzeugaufkommen nicht – eine Argumentation, die bei den Tornescher Politikern auf Unverständnis stieß.

Die Chancen, 2015 für die energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses „Alte Ahrenloher Schule“ Fördermittel über den Verein „AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest“ zu bekommen, stehen nicht schlecht. Für eine weitere Ausarbeitung des bisherigen Sanierungskonzepts und das Beantragen von Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond war die Freigabe gesperrter Haushaltmittel erforderlich. Mit ihrem einstimmigen Beschluss machten die Ausschussmitglieder den Weg frei.

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