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Offener Ganztag an der Grundschule Heidgraben : Alle Vorbereitungen sind getroffen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

An der Grundschule der Gemeinde werden ab dem neuen Schuljahr neue Wege beschritten. Die Schule bietet unter der Trägerschaft der Gemeinde den offenen Ganztag an. Das Konzept wurde vom Bildungsministerium und den Ortspolitikern bestätigt und nun auch den Eltern vorgestellt.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2013 | 21:00 Uhr

Schulleiterin Ingeborg Liebich und Schulsozialarbeiterin Katrin Neu erläuterten die „Bausteine“ des offenen Ganztags an der Schule. Und dazu gehören die Frühbetreuung in einer „Spiel- und Spaßgruppe“ ab 7 Uhr, verbindliche Unterrichtszeiten mit offenem Anfang für Erst- und Zweitklässler um 8.15 Uhr sowie für die Dritt- und Viertklässler um 7.45 Uhr. Und nach dem Unterrichtsende können die Kinder am Mittagessen teilnehmen und oder die Hausaufgabenbetreuung besuchen, in der die Hausaufgaben selbstständig beziehungsweise in der gebundenen Hausaufgabenbetreuung unter Anleitung von ausgebildeten Kräften erledigt werden. An den Nachmittagen werden dann Projekte unterschiedlichster Art wie Sport, Musik, Theater, Computer oder Kunst angeboten. Als Partner für diese Projekte wurden der Sportverein, die Bücherei und Eltern gewonnen. Kinder, die nicht an Projekten teilnehmen möchten, haben die Möglichkeit, in der Spiel- und Spaßgruppe bis 16 Uhr eine Betreuung zu erhalten.

Die Betreuung dort erfolgt durch erfahrene Mitarbeiterinnen, die bislang in der betreuten Grundschule tätig waren und die Schulsozialarbeiterin Katrin Neu. Montag bis Donnerstag wird der offene Ganztag bis 16 Uhr angeboten, freitags bis 15 Uhr. „Kinder, die auch an dem Tag eine Betreuung bis 16 Uhr benötigen, könnten dann mit in den Jugendraum kommen“, erläuterte Katrin Neu die Verzahnnung der Zusammenarbeit zwischen Schule, Gemeinde und Sportverein bei der Sicherstellung von Betreuung. Auch die Kosten für die Teilnahme am offenen Ganztag, die sich je nach Anzahl der genutzten Tage zwischen 10 bis 50 Euro im Monat (zuzüglich Kosten für Mittagessen) bewegen, stellten Schulleiterin Ingeborg Liebich und Schulsozialarbeiterin Katrin Neu den Eltern, die zur Informationsveranstaltung gekommen waren, vor.

Einige Eltern waren nicht begeistert, dass sie ein Sportangebot, das ihr Kind bislang durch die Mitgliedschaft im Sportverein nutzt, dann als Projektteilnahme bezahlen müssten. Andere Eltern wollten wissen, wie gesichert wird, dass genügend ausgebildete Kräfte für die Betreuung zur Verfügung stehen.

Auf eine Zahl wolle man sich nicht festlegen, aber es werde für genügend Betreuungspersonal und eine „gute Mischung“ aus Pädagogen, Erziehern und erfahrenen Ehrenamtlichen gesorgt, versprach die Vorsitzende des Bildungsausschusses Andrea Becker.

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