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Fritz-Reuter-Schule : Alle Schüler einbinden und fördern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zweiter Platz bei Innovationspreis. Urkunde und 1000 Euro als Anerkennung.

shz.de von
erstellt am 28.Dez.2012 | 20:10 Uhr

Seit drei Jahren vergibt das Quickborner Beratungsunternehmen Metaplan einen Innovationspreis an Schulen des Kreises. In diesem Jahr lautete das Thema der Ausschreibung „Alle mitnehmen – jede Schülerin und jeder Schüler ist wichtig“. Und in diesem Jahr gehörte auch die Fritz-Reuter-Schule erstmals zu den Bewerbern um den Preis und das mit großem Erfolg. Denn das Engagement der Grundschule beim Einbinden und Fördern von Kindern mit Problemen beim Lernen oder im sozialen Verhalten wurde mit dem zweiten Platz bei der Innovationspreisvergabe gewürdigt.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Zeigt sie doch, dass wir gut aufgestellt sind“, so Schulleiterin Gudrun Rechter. Sie, Konrektor Joachim Lemke und die Viertklässler Felix Frühling, Tim Grönsund und Niklas Harms, die sich als Streitschlichter an der Schule engagieren, waren zur Preisübergabe nach Quickborn gefahren. Dort stellten die drei Viertklässler vor der Jury und den weiteren neun am Wettbewerb beteiligten Schulen noch einmal kurz vor, was ihre Schule auszeichnet und worin die innovativen Ideen und Projekte zum Thema „Alle mitnehmen – jede Schülerin und jeder Schüler ist wichtig“ bestehen. Und dazu gehören das an der Schule vor vier Jahren eingerichtete Lernstudio, die vor drei Jahren geschaffene pädagogische Lerninsel sowie verschiedene Präventionskonzepte, zu denen auch die Streitschlichterausbildung gehört. Die Jury, bestehend aus Pädagogen, einem Journalisten und einem Metaplan-Vertreter, würdigte das Engagement der Schule, Kinder mit Problemen in der Lernbereitschaft und der deutschen Sprache in der Schuleingangsphase im Lernstudio individuell zu fördern.

Und auch die Arbeit der Schulsozialpädagogin in der pädagogischen Insel, die für Kinder mit Konzentrationsschwäche, großem Bewegungsdrang, ADHS-Problematik oder bei Überforderung im Umgang mit Stress und Konfliktsituationen als Rückzugs- und Stärkungsraum dient, überzeugte die Jury. Ebenso das seit drei Jahren angewandte Präventionskonzept, das in allen Schuljahrgängen Projekte zur Gewalt- und Suchtprävention, Sexualpädagogik sowie zu Gesundheit und Verkehrserziehung beinhaltet. Nicht nur über eine Urkunde zum zweiten Platz des Innovationspreises 2012 freuten sich die Grundschüler und Lehrkräfte, sondern auch über Geld. Denn der zweite Preis war mit 1000 Euro dotiert.

„Das Geld kommt in den Spartopf zur Anschaffung einer neuen Holzeisenbahn für den Schulhof“, so Schulleiterin Gudrun Rechter. Ihre Schule ist die erste Tornescher Schule, die Träger des von Metaplan ausgeschriebenen Innovationspreises ist.

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