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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 11:28 Uhr

Investition : Akw-Betreiber zahlen Ranger

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Geräte für den Katastrophenschutz im Wert von 222000 Euro hat der Kreisfeuerwehrverband erhalten. Der Kreis Pinneberg trägt an den Kosten einen Anteil von 152000 Euro. Kreispräsident Burkhard E. Tiemann sowie Helmuth Kruse, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung, besuchten den Kreiswehrführer Frank Homrich am Donnerstag in der Zentrale in Ahrenlohe für eine symbolische Übergabe.

Die Betreiber von Kernkraftwerken bezahlten zu 100 Prozent einen geländegängigen Ford Ranger im Wert von 38000 Euro. Die Einsatzkräfte können auf der Ladefläche in einer Kiste nukleare, biologische und chemische Proben transportieren. „Die Kollegen sind von der Probe relativ geschützt“, betonte Homrich.

Einen sogenannten Abrollbehälter Schaum kann die Feuerwehr huckepack auf einen ihrer beiden Wechselladerfahrzeuge nehmen. Sie kann damit Nachschub an unterschiedlichen Arten von Löschschaum zum Einsatzort bringen. Ein Stromerzeuger und Pumpen sind an Bord. Das Gerät kostet 120000 Euro. Ein Anteil von 30000 Euro wird durch die Feuerschutzsteuer gedeckt.

Ein Abrollbehälter Kran-Container kann ebenfalls auf ein Wechselladerfahrzeug gesetzt werden. In einer 5,40 Meter langen und 2,50 Meter breiten Mulde können Sand, Steine und Kraftstoffe transportiert werden. Der eingebaute Kran trägt fünf Tonnen. Wenn der acht Meter lange Ausleger voll ausgefahren wird, kann er noch mit zwei Tonnen belastet werden. Das Gerät kostete 64000 Euro. Das Material wird in der Feuerwehrzentrale stationiert.

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erstellt am 23.Okt.2015 | 20:20 Uhr

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