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Neujahrsempfang der FDP : Aktuelles Thema und neue Farben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Einladung zum Neujahrsempfang der FDP Tornesch-Uetersen in die Diele des Heimathauses waren auch diesmal Vertreter befreundeter FDP-Ortsverbände in der Region, Vertreter von SPD und CDU aus Tornesch sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Sie nahmen an den mit Kerzen in den neuen Farben der FDP – Blau, Gelb, Magenta – dekorierten Tischen Platz, genossen die Speisen des wieder in ehrenamtlicher „FDP-Arbeit“ zusammengestellten Buffets und stießen auf ein erfolgreiches Jahr 2016 an.

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erstellt am 17.Jan.2016 | 20:20 Uhr

Ortsverbandsvorsitzende Sabine Werner hieß alle herzlich willkommen, und neben dem Vorsitzenden des FDP-Landesverbandes Dr. Heiner Garg eine Parteifreundin ganz besonders: Heidrun Osterhoff, FDP-Fraktionsvorsitzende aus Appen. „Als ich neu in der FDP war, hat sie mir durch ihr Wirken auf Kreisebene viel Unterstützung gegeben“, so Sabine Werner.

Ihre guten Wünsche an alle für das persönliche und politische Wirken verband die Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Tornesch-Uetersen mit dem Rat, sich auch Zeit für Ruhe und das Tanken neuer Kraft zu nehmen und sie nutzte den Neujahrsempfang, um deutlich zu machen, wie enorm sich in Tornesch Ehrenamtliche um Flüchtlinge kümmern. „Ich bin dankbar für diesen Einsatz und finde ihn toll.“ Das Thema Flüchtlinge stand auch in der Rede des FDP-Landesvorsitzenden Dr. Heiner Garg im Mittelpunkt. Er dankte allen, die in den vergangenen Monaten „beinahe Übermenschliches“ für die Schutzsuchenden geleistet haben. „Jeder zweite Schleswig-Holsteiner engagiert sich für Flüchtlinge. In keinem anderen Bundesland ist so viel ehrenamtlicher Einsatz vorhanden“, sagte er.

In seiner Rede konzentrierte er sich jedoch auf die „Diskrepanz der Erwartungen“ und auf die Notwendigkeit, dass die Politik Wege aufzeigen müsse, die unterschiedlichen Erwartungen auszugleichen. Humanität habe keine Grenzen, aber die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen schon. Nicht erst nach den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln sei das Vertrauen der Bevölkerung in die demokratische Grundordnung, in den Rechtsstaat und seine Institutionen gesunken. „Wir müssen Dinge offen ansprechen. So wie es kriminelle Deutsche gibt, gibt es auch kriminelle Flüchtlinge. Geltendes Recht muss angewendet und durchgesetzt werden und den Sprüchen von Bundeskanzlerin Merkel ,Wir schaffen das’ oder des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Albig ,Wir machen das’ müssen klare Konzepte zur Integration folgen“, machte Heiner Garg deutlich.

Die Freien Demokraten seien für ein modernes Zuwanderungsgesetz mit gezielter Steuerung. „Politisch Verantwortliche müssen die Interessen unseres Landes klar benennen und sie durchsetzen“, forderte der FDP-Landesvorsitzende.

Auch in diesem Jahr hatte der FDP-Ortsverband sein „Sparschweinchen für den guten Zweck“ aufgestellt. Diesmal wurde zugunsten der Ernst-Martin-Groth-Stiftung gesammelt. Ihr Erster Vorsitzender Jürgen Körner hatte die Aufgaben der Stiftung, die unter anderem auch das Heimathaus verwaltet, vorgestellt. Viel Beifall erhielt die 13-jährige Lisa Neufeld. Sie begeisterte die Gäste mit ihrem Spiel auf der Violine.

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