Frühlingskonzert : Akkordeonklänge und noch viel mehr

Mit stehenden Ovationen bedankten sich die Konzertbesucher bei dem VHS-Akkordeonorchester Harmonia für einen hochkarätigen Konzertabend. Und erst nach zwei Zugaben ließen sie die Akkordeonspieler und deren Leiter Leonid Klimaschewski von der Bühne der Klaus-Groth-Schule.

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22. April 2013, 20:37 Uhr

In der vollbesetzten Aula hatten die VHS-Akkordeonspieler wie gewohnt mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm ihre Professionalität unter Beweis gestellt. Und so begeisterten die Hobbymusiker unter anderem mit klassischen Stücken wie den „Ungarischen Tänzen“ von Brahms oder der „Morgenstimmung“ von Grieg ebenso wie mit dem schwungvollen und stets im Rhythmus wechselnden „Tango pour Claude“ von Galliano und „Tango Nostalgie“ von Mouline.

Mit Fingerfertigkeit und exaktem Zusammenspiel brillierten sie auch bei „Tarantella arrabiata“ und gaben Einblick in die russische Seele bei einem Melodienmedley „Von der Wolga bis zum Ural“. Versiert führte Alf Säuberlich, ein befreundeter Musiker des Harmonia-Orchesters, durch das Programm. Er stimmte die Zuhörer nicht nur auf die Akkordeonklänge ein, sondern auch auf die Beiträge von Gastmusikern. Mit Werken von Chopin und Mendelssohn Bartholdy begeisterte Artjom Klimaschewski, Sohn des Orchesterleiters, am Klavier. Olga Dubowskaja verzauberte die Zuhörer mit ihrem Mandolinenspiel und entfachte gemeinsam mit Leonid Klimaschewski (Akkordeon) bei Paganinis „Carneval von Venedig“ auf der Domra ein musikalisches Feuerwerk.

Kleiner Star des Abends war die acht Jahre alte Louisa Sophia Jefferson. Die Kreis-Preisträgerin von Jugend musiziert ließ auf ihrer Geige „Over the Rainbow“ im Zusammenspiel mit dem Akkordeonorchester erklingen. Der Drummer Peza Boutnari begleitete die Akkordeonspieler, wurde für ein Solospiel mit Bravo-Rufen bedacht und sorgte bei einem mit Veranstaltungsbesuchern improvisierten und sehr gelungenem kurzen Percussion-Workshop für tolle Stimmung.

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