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Straßenausbauprogramm : Ahornweg ist wieder befahrbar

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Pünktlich übergeben werden konnte gestern die Großbaustelle „Ahornweg“. Innerhalb von acht Monaten war dort die Straße saniert worden.

Zudem wurden der Regen- und der Abwasserkanal erneuert, im offenen aber auch im Inlinerverfahren, was Kosten sparen half. Während die Bauarbeiten an der Hochfeldstraße mehrmals ins Stocken gerieten, weil dort unter dem Asphalt Kabel vorgefunden wurden, die dort eigentlich nicht hingehören, und zudem das Grundwasser stark präsent war, hatte man am Ahornweg nur Pech mit dem Pech (PAK). Also mit sogenannten Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen. Pech fand früher im Straßenbau Verwendung. Die mehrere Zentimeter dicke, giftige Schicht wurde abgetragen und fachgerecht entsorgt. Dem Rohrbau folgte die Neugestaltung der Straßenoberfläche. In Uetersen wird dafür Betonsteinpflaster genutzt.

Dieses Pflaster wurde bereits im Katzhagen und der Gert-Hauptmann-Straße verwandt und findet aktuell auch an der Hochfeldstraße Anwendung. Der Vorteil gegenüber Asphalt: Im Falle einer Leitungsreparatur oder anderer Gründe, die ein Aufgraben der Straße erforderlich machen, kann die Straßenoberfläche nach Erledigung der Arbeiten wieder narbenfrei geschlossen werden.

Beim Asphalt ist das nicht der Fall. Die Reparaturstellen lassen auch eine neue Straße schnell wieder „alt“ aussehen.

Vertreter von Abwassergesellschaft und Stadt zeigten sich nach der Abnahme sehr zufrieden. Es handelte sich um die fünfte Maßnahme des zehn Punkte umfassenden Katalogs. Hans Kochanowski vom bauausführenden Unternehmen Werner Vollert hob besonders die harmonische Zusammenarbeit mit den Anwohnern hervor. Es habe viel Verständnis für die Arbeiten gegeben. Kai Möller vom Ingenieurbüro (IBB) lobte zudem den ausführenden Pflasterer der Firma Nickel aus Hamburg. Der habe eine tadellose Arbeit abgeliefert. 85 Prozent der umlagefähigen Kosten bezahlt nach gültiger Ortssatzung der Eigentümer der angrenzenden Wohnungen.

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erstellt am 26.Okt.2015 | 20:29 Uhr

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