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Weihnachtskonzert : Afrikanischer Friedensruf zum Auftakt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

An Vielseitigkeit kaum zu übertreffen war das erste Weihnachtskonzert des Frauenchores „Marsch-Melo(l)os“.

Schon beim Einzug in die Haseldorfer St. Gabriel-Kirche sang der Chor den südafrikanischen Friedensruf „Hambani Kahle“. In den Kirchenbänken war es wie Heiligabend: Es blieb kein Platz mehr frei.

In flottem Tempo setzten die Damen, die sich in einem Workshop in der Glückstädter Jugendherberge auf ihren Auftritt vorbereitet hatten, den Schwerpunkt auf internationale Spirituals und Weihnachtslieder.

Letztlich durften unter der Chorleitung von Olaf Polenske aber auch „O du fröhliche“ und die plattdeutsche Version „O Danneboom“ nicht fehlen.

Der Frauenchor hat inzwischen zahlenmäßig mit dem Männergesangverein gleichgezogen und wusste das Publikum mit seinem abwechslungsreichen Weihnachtsrepertoire von fröhlichen und besinnlichen Liedern in den Bann zu ziehen.

Diese weihnachtliche Einstimmung hatte sich auch Pastor Helmut Nagel in seiner Begrüßung gewünscht, der zudem die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium op Platt vortrug. Zwischen den Gesangblöcken sorgten die „Hetlinger Holzbläser“ für instrumentale Abwechslung. Felix und Nicolas Paschke (Blockflöten), Imke Mettjes (Gitarre) und Anne-Dorothea Ammenn-Seifert (Dulcian) spielten überzeugend festliche Musikstücke aus der Renaissance.

Der Männergesangverein „Eintracht“ - diesmal nur als Gastchor dabei – wurde ebenfalls von Olaf Polenske dirigiert. Er trat mit ausschließlich traditionellem, deutschen Liedgut an die Mikrofone und zollte dem Veranstaltungsort Tribut mit „Herbei, o ihr Gläubigen“ und „Süßer die Glocken nie klingen“.

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erstellt am 22.Dez.2015 | 21:30 Uhr

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