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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 19:39 Uhr

Entwurf : Änderungen liegen vor

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Mitglieder des Bauausschusses haben sich in ihrer jüngsten Sitzung mit einem neuen Entwurf der Ortsgestaltungssatzung für den Ortsteil Esingen beschäftigt und dem Entwurf zugestimmt. Die Verwaltung wurde beauftragt, vor dem Satzungsbeschluss den Entwurf in Anlehnung an die Verfahrensweise in der Bauleitplanung öffentlich auszulegen und die betroffenen Behörden und Träger öffentlicher Belange zu beteiligen.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2012 | 20:08 Uhr

Erarbeitet worden war die Satzungsänderung von einem Arbeitskreis, dem Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses, der Kulturgemeinschaft sowie der Verwaltung angehört haben. Der Beschluss, die 17 Jahre alte Ortsgestaltungssatzung für Esingen zu überarbeiten und so zu gestalten, dass Sanktionsmöglichkeiten bei Nichteinhaltung bestehen, war in der Sitzung des Bauausschusses am 5. März gefasst worden. Die Sozialdemokraten hatten auf zahlreiche Satzungsverstöße in der jüngsten Vergangenheit im Zusammenhang mit Neubauten und Sanierungen im Ortsteil Esingen hingewiesen. Da die Satzung von 1995/96 Regelungen enthielt, die mittlerweile von Politik und Verwaltung als „zu streng“ angesehen worden waren, kamen die Fraktionen überein, durch einen Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft Satzungsänderungen auszuarbeiten.

Die wesentlichen Veränderungen bestehen in:

1.) Lockerungen bei der Farbwahl der Dachpfannen (es sind nun auch dunkelgraue beziehungsweise anthrazitfarbene Dachpfannen zulässig, wenn diese im umliegenden Bestand bereits verwendet wurden und das Grundstück nicht an den Außenbereich grenzt).

2.) Ergänzung der Punkte „Ordnungswidrigkeiten“ (Möglichkeit der Ahndung von Verstößen mit einer Geldbuße).

3.) „Abweichungen“ (im Einzelfall sind Abweichungen zulässig, über die die Bauaufsichtsbehörde im Einvernehmen mit der Stadt entscheidet). Der Geltungsbereich der Satzung bleibt unverändert.

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