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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 03:46 Uhr

Konzert : Adonai verzaubert das Publikum

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Klosterkirche präsentierten die Sänger den Gästen eine musikalische Weltreise − doch es wurde auch besinnlich.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2016 | 12:00 Uhr

Uetersen | Der Gospelchor Adonai ist der Magnet in der Adventszeit, die halbe Uetersener Bevölkerung scheint in die Klosterkirche zu streben, um sich dem Weihnachtswunder durch die Sänger und ihrem Chorleiter Eberhard Kneifel nahe bringen zu lassen. So war es auch am vergangenen Wochenende, als sich am Sonnabend und Sonntag das begeisterte Publikum in einer vollbesetzten Kirche am Schluss zu „standing ovations“ erhob. Und das zu Recht.

Denn Adonai lässt seine Zuhörer nicht in der Kirchenbank ausruhen, sondern schubst sie mit seinem Schwung und dem Rhythmus auf die Bankkante, da wippen ganz viele Finger, Fußspitzen und Knie mit. In das Programm zum 20-jährigen Bestehen des Chors hatte Kneifel und sein Chor 20 Stücke gepackt, thematisch immer in Vierer-Blöcke geordnet. Da sauste der Chor mal schnell gesanglich durch die Welt, hält in Andalusien. Der Zuhörer erfährt Glocken- und Gitarrenklänge, fährt Schlitten in der Ukraine, macht einen Abstecher nach Südamerika und küsst unter dem Mistelzweig in Großbritannien.

Ganz ruhig und besinnlich wird es dann im Ziel in Bethlehem mit dem „Ave Maria“ von John Rutter und bei dem eindrucksvollem „Mary did you know“ können besonders empathischen Menschen die Tränen in die Augen steigen, so schön weiß Adonai das Lied zu interpretieren. Dieser ruhige, sanfte Glanz geht auch von Adonais Version vom „Little Drummerboy“ aus.

Mehr als 100 Lieder im Repertoire

Der unglaubliche Zauber von Adonai entsteht ganz sicher durch die Begeisterung, mit der die Chormitglieder schon in den Proben an ihrem Repertoire von 100 unterschiedlichen Weihnachtsliedern arbeiten, die Herzlichkeit untereinander ist prägend und strahlt bei allen Aufführungen auf das Publikum aus. Höhepunkte setzten außerdem der mit einer ganz großartigen Stimme ausgestatteten André Marten und Sebastian Brill als Solisten.

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