Königsball : Adolf Hauenstein ist Schützenkönig

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Mit zahlreichen Gästen und Abordnungen aus befreundeten Schützenvereinen feierten die Tornescher Schützen im Hotel Kröger’s Gasthof ihren Königsball, um den Schützenkönig des Vereinsjahres 2011/2012 Udo Schöttler zu verabschieden und Adolf Hauenstein als neuen Schützenkönig zu proklamieren.

shz.de von
21. Oktober 2012, 21:03 Uhr

Udo Schöttler schritt ein letztes Mal die Front der für ihn angetretenen Schützen ab und dankte seinen Schützen und seiner Rotte für ein tolles Königsjahr. Nach der Übergabe der Insignien an den Ersten Stadtrat Klaus Früchtenicht und Vorstandsmitglieder des Schützenvereins traten Udo Schöttler, die Erste Ritterin Vera Hauenstein, die Zweite Ritterin Ursula Rohwer und Prinz Thore Hauenstein in die letzte Reihe zurück. Auch Bürgermajestät Marion Kaiser-Schmidt wurde herzlich verabschiedet. Sie verteilte als Dank für das Jahr, das sie mit den Schützen verbringen durfte, kleine Präsente. Die Schützen gaben ihrer scheidenden Majestät den Beinamen „Udo, der Senkrechtstarter“. Und das nicht von ungefähr. Udo Schöttler hat im Schützenverein eine „steile Karriere“ hingelegt, wie Vereinsvorsitzender Hans-Joachim Fix betonte.

„Udo ist erst seit vier Jahren bei uns im Verein, wurde Volkskönig, Zweiter Ritter, Zweiter Vorsitzender, Schützenmajestät und wohl demnächst Erster Vorsitzender“, zeichnete Hans-Joachim Fix den Karriereweg des scheidenden Schützenkönigs nach. Mit einem dreifachen „Gut Schuss“ dankten die Schützen Udo Schöttler und seiner Königsrotte. Nach dem Abspielen des Großen Zapfenstreiches wurde die königslose Zeit beendet. Hans-Joachim Fix rief als neue Majestät Adolf Hauenstein aus. Sichtlich gerührt nahm der 77-Jährige die Insignien entgegen. Ihm zur Seite stehen als Erster Ritter Jens Kaminski, als Zweiter Ritter Arne Hauenstein und als Prinz Marven Hurt. Mit traditionellen Ritualen wurden der neue Schützenkönig und seine Königsrotte begrüßt.

Auch die neue Bürgermajestät Klaus Plath erhielt eine herzliche Aufnahme. 18 Interessierte hatten an dem Schießen um diese Würde teilgenommen, darunter auch der Uetersener Klaus Plath. Er hatte zu dem nach dem Schießen festgelegten Teiler von 2222 nur eine Differenz von 69 und errang damit den ersten Platz. Die Schützen und ihre Uetersener Bürgermajestät nehmen nun eine Vorreiterrolle in der Fusions-Debatte beider Kommunen ein. Sie haben bereits fusioniert.

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