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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 14:58 Uhr

Fußball : Achtbar gegen St. Pauli II

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das reizvolle Duell „David gegen Goliath“, das es zuletzt im DFB-Pokal und im Hamburger Oddset-Pokal immer wieder gab, erlebte am Dienstag im Rosenstadion eine weitere Auflage: Die 1. Herren des TSV Uetersen (Landesliga) empfingen zum Testspiel die 2. Mannschaft des FC St. Pauli (Regionalliga).

Der Außenseiter ging in Führung, als die Gäste einen langen Einwurf von Philipp Ehlers nicht klärten und Mikail Pekdemir den Ball von halbrechts aus 15 Metern per satter Direktabnahme halbhoch ins kurze Eck jagte. So viel Lob Pekdemir für sein 1:0 bekam, so viel Kritik musste er sich fünf Minuten später anhören, als er nach einem Fehlpass an der Mittellinie stehen blieb: „Der Pass kann passieren, aber dann hol den Ball wenigstens wieder“, tobte TSV-Trainer Peter Ehlers.

Die Talente des Zweitligisten schnürten die Uetersener zwischen der 15. und 20. Minute regelrecht ein, doch TSV-Torwart Dennis Zimmermann lenkte einen Schuss von Robert Subasic bärenstark noch zur Ecke, nachdem sich St. Paulis Stürmer gegen Jan-Philipp Brodersen durchgesetzt hatte (Foto links). Genau eine so gelungene erste Aktion braucht Zimmermann, um ein richtig gutes Spiel zu machen – und so rettete er mit weiteren guten Paraden die 1:0-Führung zur Pause, in der Peter Ehlers und St. Pauli-Coach Jörn Großkopf mehrmals wechselten.

Während sich die ausgewechselten Talente des Kiez-Klubs am Spielfeldrand „aktiv auslaufen“ (Großkopf) mussten, erhöhten die Eingewechselten das Tempo auf dem Rasen. Damit erzwangen sie Ballverluste und Fehlpässe der Uetersener, die sich trotzdem gut wehrten. Nach einem Stellungsfehler von Nils-Marvin Schwarz wäre beinahe das 1:1 gefallen, aber André Lämmerhirt jagte den Ball nach einem Freistoß aus spitzem Winkel über die Latte (52.). Den nächsten Torschuss blockte David Grabke ab (54.), ehe der Ausgleich fiel: Raphael Friederich, der als Linksverteidiger getestet wurde, war nicht abgeklärt genug, und so vollstreckte Kristoff Kurczynski von halbrechts aus ins kurze Eck (56.).

Gegen jenen Kurczynski rettete Zimmermann nach Yannick Kouassis Ballverlust wenig später per starker Fußabwehr (58.), dann fischte der Keeper Marc-Kemo Kranichs Schlenzer aus dem Eck (60.). Als Kranich nach Kurczynskis Querpass von halbrechts aus ins lange Eck traf, streckte sich Zimmermann vergeblich (65.). Die Gäste vergaben noch gute Chancen auf einen höheren Sieg, aber bei einem Konter hätte auch noch das 2:2 fallen können: Schwarz hatte rechts freie Bahn, entschied sich aber für ein Mittelding aus Torschuss und Querpass (82.) ...

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erstellt am 22.Aug.2012 | 20:27 Uhr

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