Vernissage : Absurd und komisch

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Morgen wird im Museum Langes Tannen (Scheune) wieder eine Ausstellung eröffnet. Bis zum 25. November sind Zeichnungen und Skulpturen von Norman Junge zu sehen. Zur Vernissage wird um 16 Uhr auf das Gelände an der Heidgrabener Straße eingeladen. Neben der Bürgermeisterin, Andrea Hansen, sprechen Museumsleiterin Dr. Ute Harms und Joachim Rönneper, Publizist aus Köln. Der Künstler ist anwesend. Norman Junge ist gebürtiger Kieler. Nach Schriftsetzerlehre und Kunststudium arbeitete er zunächst für den WDR und anschließend für eine Werbeagentur. Seit 1970 ist er freischaffender Künstler. Er begann Bilderbücher zu illustrieren, zeichnete zahlreiche Filme für die Sendung mit der Maus und schuf Skulpturen, wobei er unterschiedliche Materialien verwendete.

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20. September 2012, 17:19 Uhr

Später illustrierte er Gedichte von Ernst Jandl, Christian Morgenstern und Joachim Ringelnatz. Es entstanden Bücher, die in ihrer absurd-komischen Ausprägung gleichfalls Kinder wie Erwachsene faszinieren.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Originalzeichnungen aus (unter anderem) „Fünfter sein“, „Das große Lalalá“ und „Schnupfen“. Oft sind seine Zeichnungen mit seinem zweiten künstlerischem Schwerpunkt, der Skulptur, verknüpft.

Anlässlich dieser Ausstellung gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches Programm. Eingeladen sind Schulen und Kindergärten. Außerdem wird am 17. November ein Theater-Workshop für Kinder stattfinden, der sich mit den Bildern Junges befasst und bei einer abendlichen Vorführung die Arbeitsergebnisse vorstellen wird. Am Sonnabend, 10. November, wird Stefan Schäfer, Solobassist der Hamburger Philharmoniker, in der Museumsscheune für Erwachsene unter dem Motto „Von dem großen Elefanten“ Gedichtvertonungen von Jandl, Morgenstern und Ringelnatz vorstellen.

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