zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 19:55 Uhr

Handball : Abstiegsgefahr gebannt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Unter schlechten Vorzeichen stand am Sonnabend das Hamburg-Liga-Heimspiel der 1. Männer des TuS Esingen gegen die SG Wilhelmsburg: Moritz Machay (Urlaub) und Jesko Semmelhack (Trainingsrückstand) fehlten. Nach vorherigen Verzögerungen begann die Partie erst mit 20 Minuten Verspätung. Dann akzeptierten die Schiedsrichter Rainer Borbet und Kay Löffler (Halstenbeker TS) die vom TuS bereitgestellten Bälle nicht, so dass mit einem Ball der Gäste gespielt wurde. Und dann verloren die Hausherren auch noch die Seitenwahl ...

Zu Beginn der Partie taten sich die Tornescher im Angriff schwer. Nach zwei Fehlwürfen von Max-Lennart Albrecht aus dem Rückraum dauerte es vier Minuten, bis Nicolas Philippi vom Kreis das 1:0 gelang. Bis zur achten Minute wogte die Partie hin und her: Die Esinger lagen dreimal mit einem Tor vorne; das 2:3 bedeutete die einzige Führung der Gäste, die zuvor immerhin dreimal in Folge gewonnen und sich so im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet hatten.

Nach acht Minuten steigerten sich die Esinger in der Abwehr. Erst zum zweiten Mal agierten sie mit einer 3:2:1-Deckung und TuS-Betreuer Erik Leemkuil stellte anschließend erfreut fest: „Die Abstimmungsprobleme scheinen behoben zu sein!“ Weil TuS-Torwart Benjamin Boje nach zwei starken Paraden auch einen Siebenmeter abwehrte, konnte sein Team auf 9:4 davonziehen. Beim Stand von 9:5 setzte der sonst so treffsichere Jannik Genz einen Siebenmeter an den Pfosten (16.); die folgenden fünf Strafwürfe verwandelte Albrecht allesamt.

Nachdem die Wilhelmsburger noch einmal bis auf drei Tore herangekommen waren (9:6/21.), spielten die Hausherren wieder konzentrierter und zogen auf 14:7 davon (28.). Als die Esinger gedanklich schon in der Pause waren, verkürzten die Gäste zum 14:9-Halbzeitstand. Der zweite Durchgang begann mit dem 14:10. Die nächsten drei TuS-Tore erzielte Albrecht allesamt per Siebenmeter, weil die SG die Esinger Angriffe nicht mehr regelkonform stoppen konnte (17:11/34.). Beim Stand von 21:13 (41.) schienen einige TuS-Spieler die Partie bereits abgehakt zu haben. Dadurch kamen sie mehrmals in der Abwehr etwas zu spät, was Lennart Haas und Jonathan Karow jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe einbrachte.

Nach dem 22:16 (46.) spielte das Heim-Team wieder konzentrierter und zog auf 29:19 davon. Daniel Günter wollte den zahlreichen Zuschauern noch ein Zauber-Tor schenken, doch nach Karows Pass misslang ihm der Kempa-Trick. Dem Jubel über den 29:20-Erfolg tat dies keinen Abbruch – und mit dem dritten Heimsieg in Folge haben die Esinger bei nun sieben Punkten Vorsprung auf den Vorletzten aus Wilhelmsburg das Abstiegsgespenst verjagt!

zur Startseite

von
erstellt am 09.Feb.2014 | 18:16 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert