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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 15:06 Uhr

Nominierung : Absolute Mehrheit verhindern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zwei Ziele haben sich die Sozialdemokraten für die Kommunalwahl gesetzt: Sie wollen zulegen – derzeit engagieren sich drei SPD-Mitglieder im Dorfparlament – und es soll eine absolute Mehrheit einer der beiden anderen Fraktionen verhindert werden. Denn durchaus positiv ist aus der Sicht des Vorsitzenden Klaus-Dieter Redweik das „pragmatische Miteinander“ im „Drei-Parteien-System“. Derzeit verfügt die CDU über acht von 17 Sitzen, auf die Freie Wählergemeinschaft entfallen sechs Stimmen.

Während der Versammlung im Tenniscenter sind die Kandidaten für den Urnengang am 26. Mai nominiert worden. Im wesentlichen personell unverändert treten die Genossen an. Redweik als Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzender steht auf Platz 1. Es folgen die beiden Gemeindevertreter Stefan Ladiges und Gerhard Cordts. Auf den Plätzen 4 bis 8 wurden gewählt Jörg Schwichow, Heinz Seddig, Sabine Redweik Klaus Zipser und Christel Schwichow. Erhard Ebert ist auf Platz 9 der einzige Neuling. Die letzten Drei der Liste engagieren sich als unabhängige Kandidaten.

„Sozialdemokratische Kernbotschaften“, so Redweik, stehen für die Heistmer im Mittelpunkt. Bezahlbarer Wohnraum für junge Familien wollen sie ebenso in ihr Wahlprogramm aufnehmen wie die Förderung des altersgerechten Wohnens. Dem gewachsenen Pkw- und Lkw-Verkehr im Dorf will die SPD mit Verkehrsberuhigungen begegnen. Und nach dem Ärger mit dem DRK-Kreisverband über den Kindergarten soll ihm die Trägerschaft entzogen werden.

Den Eltern wollen sie die Perspektive bieten, die Kita in eigener Regie zu betreiben, dann allerdings mit mehr Unterstützung seitens der Gemeinde und der Amtsverwaltung. Zufrieden sind die Genossen, dass eine alte Forderung demnächst umgesetzt wird. Nach dem Willen der Landesregierung wird aus dem Schulzentrum in Moorrege eine Gemeinschaftsschule. Das bedeutet das Ende des dreigliedrigen Schulsystems, „das seinen Ursprung im Schulsystem des 19. Jahrhunderts hat“, so der Vorsitzende.

Redweik sieht die Heistmer SPD in der Tradition ihrer Ex-Bürgermeister Robert Miemitz und Gregor Jahn sowie in jüngerer Zeit der Gemeindevertreter Jürgen Voigt und Walter Plehn. Die hätten „sozialdemokratische Grundsätze“ mit den „praktischen Erfordernissen einer modernen Gemeindepolitik“ verbunden.

Vorstandswahlen Einstimmig bestätigt worden sind während der Jahresversammlung im Tenniscenter der Vorsitzende Klaus-Dieter Redweik, sein Stellvertreter Gerhard Cordts, Kassenwart Jörg Schwichow und Schriftführer Stefan Ladiges. Die Heistmer SPD hat derzeit zwölf Mitglieder. (tp).

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erstellt am 27.Mär.2013 | 21:33 Uhr

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