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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 13:02 Uhr

Abschied und Neuanfang zugleich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der kommenden Woche beginnen im JottZett die Ferienprogrammaktionen. Einen kleinen Vorgeschmack auf Ferien, Relaxen, Spielen und Genießen ermöglichte das JottZett-Team bereits gestern interessierten Kindern und Jugendlichen. Vor dem JottZett war ein Grill aufgebaut worden und stand das Spielmobil mit seinen Großspielgeräten und Kettcars. Wer wollte, konnte Würstchen genießen, Kuchen essen, Eis naschen oder sich an einer JottZett-Rallye beteiligen. Und vor allem: sich von JottZett-Mitarbeitern verabschieden.

Denn zum neuen Schuljahr werden Christian Beyme, Jennifer Shaw, Mareike Gerig und JottZett-Oma Heidi Fischer nicht mehr zum JottZett-Team gehören. Sie werden an Tornescher Schulen neue Aufgaben übernehmen.

So wird Jennifer Shaw an der Johannes-Schwennesen-Schule als Koordinatorin des Offenen Ganztags tätig sein, den Basiskurs „Spiel- und Spaßgruppe“ betreuen und im Bereich Schulsozialarbeit wirken. Acht Jahre gehörte Jennifer Shaw zum JottZett-Team. Bereits während ihrer Ausbildung zur Erzieherin hatte sie am JottZett ein Praktikum absolviert. Sie war mit tollen Ideen für Kreativangebote im offenen Bereich, bei der Gestaltung der Ferienprogrammhefte und der Betreuung der Homepage schnell zu einer wichtigen Stütze des Teams geworden.

Viel Engagement hat die 30-Jährige in die Spielplatzbetreuung, die sie aufgebaut und geleitet hat, gesteckt. Dass im Moment noch unklar ist, ob die JottZett-Spielplatzbetreuung, die vorerst mit Beginn der Sommerferien geendet hat, weitergeführt werden kann, bedauert sie. „Das macht mich ein bisschen traurig. Es war eine gute Sache, die weitergeführt werden müsste“, so Jennifer Shaw. Mit ihr zum Offenen Ganztag an die Schwennesen-Schule wechselt auch Heidi Fischer. Die liebevoll von allen „JottZett-Oma“ genannte ehrenamtliche Unterstützerin wird dort im Basiskurs „Spiel- und Spaßgruppe“ mit Kindern basteln und gestalten. Bereits im JottZett hat sie im kreativen Bereich und bei vielen Ferienprogrammen mit Kindern immer wieder neue Bastelideen umgesetzt. Mit Christian Beyme verlässt sozusagen ein Ur-Gestein das JottZett. Der 45 Jahre alte Erzieher gehörte seit 19 Jahren zum JottZett-Team. Davor hat er bereits zehn Jahre, begonnen als Jugendlicher, ehrenamtlich mitgewirkt. Nun hängt er auf eigenen Wunsch hin den Erzieherberuf an den Nagel und wechselt in den Hausmeisterpool der Stadt. „Ich freue mich darauf. Ich hatte eine Veränderung in der Richtung schon länger vor“, so Christian Beyme. Er hatte im JottZett unter anderem Kanutouren und Fahrten begleitet, leitete Kinder und Jugendliche beim Klettern und bei handwerklichen Tätigkeiten an und war bei der Spielplatzbetreuung mit aktiv. In seinem neuen Job wird er vorwiegend für die Fritz-Reuter-Schule verantwortlich sein.

Dort hat auch Mareike Gerig ab August ihr neues Betätigungsfeld. Die 24-jährige Erzieherin gehörte seit zwei Jahren zum JottZett-Team und war vor allem im kreativen und im musischen Bereich aktiv. Die Theater-AG an der Klaus-Groth-Schule will sie weiterhin leiten. An der Fritz-Reuter-Schule wird Mareike Gerig als Erzieherin in der dann neu an der Schule etablierten teilstationären Sprachheilintensivmaßnahme mitarbeiten und gemeinsam mit Christine Bornau für die Schulsozialarbeit zuständig sein.

„Wir gehen mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Es war toll im JottZett, aber wir freuen uns nun auf neue Aufgaben und Herausforderungen“, betonen die drei JottZett-Mitarbeiter sowie die ehrenamtliche JottZett-Oma Heidi Fischer.

JottZett-Leiter Dieter Krüger weiß, dass seine Mitarbeiter ihre Arbeit in den neuen Bereichen ebenso engagiert und ideenreich wie im JottZett erfüllen werden. „Ich danke Euch für die Mitarbeit. Es war immer ein gutes Zusammenwirken.“ Seine Mitstreiter sind jedoch noch nicht ganz weg. Sie betreuen noch verschiedene Ferienaktionen mit, bevor sie in Urlaub gehen.

Die JottZett-Arbeit wird zum neuen Schuljahr neu aufgestellt. Am 6. August wird Vera Lemfert (ehemals Krohn) wieder in das JottZett zurückkehren. Die Erzieherin hatte in den vergangenen Jahren im DRK-Hort an der Schwennesen-Schule gearbeitet. Und zum 1. September ist die Einstellung eines weiteren Mitarbeiters (ausgebildeter Erzieher mit langjähriger Berufserfahrung) vorgesehen.

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erstellt am 21.Jun.2013 | 21:15 Uhr

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