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TVH-Jahresversammlung : Abschied mit schwarzen Zahlen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Zukunft des TV Haseldorf liegt jetzt in Frauenhänden: Martina Strinz wurde bei einer Enthaltung auf der Jahreshauptversammlung des Sportvereins ausgesprochen einmütig zur ersten Vorsitzenden des Traditionsvereins in der Marsch gewählt.

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2012 | 20:57 Uhr

Der scheidende Vorsitzende Ralf Huckfeldt hatte sich „nach jahrzehntelanger ehrenamtlicher Arbeit für den Verein“ nicht mehr zur Wahl gestellt, „weil ich endlich auch einmal etwas mehr Zeit für mich haben möchte“, so Huckfeldt, der auch eine ausgesprochen positive Nachricht für seine Mitglieder verkündete. Der Verein ist aus den roten Zahlen heraus, schreibt nach dem Kassenbericht der diesjährigen Versammlung in der Bandreißerkate sich sogar einen Überschuss von 789,30 Euro gut und ist auf dem Konto damit mit rund 3000 Euro wieder auf der positiven Seite.

Das Aufatmen der Mitglieder und das gute Wirtschaften des Vorstandes macht sich auch bei der Wahl eines neuen Kassenwarts bemerkbar: Wilfried Kahnert, der die Kasse wieder in die schwarzen Zahlen geführt hatte und eigentlich seinen Rücktritt schon längst verkündet hatte, ließ sich noch eine Weile ganz dringlich bitten und schließlich doch überreden, das Amt noch eine Legislaturperiode weiter zu übernehmen.

37 stimmberechtigte TVH-Mitglieder waren in die Band-reißerkate gekommen, mehr als doppelt so viele wie zur Jahreshauptversammlung im vergangenen Jahr, alle waren sich der Bedeutung dieser entscheidenden Versammlung bewusst. Langes Klönen gab es da auch nicht, Huckfeld zog mit viel Sachverstand die Veranstaltung zügig und sehr sachlich durch. Auch eine Änderung der Satzung in minimalen Formulierungen, wie sie das neue Vereinsrecht vorschreibt, war schnell und zur Zufriedenheit aller abgehakt. Die einzelnen Spartenleiter hatten durchweg Positives zu berichten, nahezu alle Sparten befinden sich bei der Anzahl der Mitglieder im Aufwärtstrend und sind ausgesprochen erfolgreich, so dass einige sogar überlegen, ihr wöchentliches Angebot noch auszuweiten. Querelen mit Übungsleitern und Trainern sind beigelegt, einige ausgewechselt und damit ist ein reibungsloser Verlauf gewährleistet. Die Haseldorfer Sportler sind damit rundum zufrieden.

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