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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 02:56 Uhr

Handball : Abreibung für HGN II

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Revanche für die Pokalniederlage, dieses ist den 1. Männern des TSV Uetersen mit dem 43:20 (10:21) eindrucksvoll gelungen. Dazu wurde der „Platz an der Sonne“ verteidigt. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Trainer Marc Neumann, der per Handschlag für die neue Saison verlängert hat, nimmt sämtlichen Druck von seiner Truppe, denn ein Aufstieg würde für das junge Team doch wohl zu früh kommen.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2012 | 21:19 Uhr

Uetersen nahm in dem fairen Spiel (zwei Zeitstrafen gegen Norderstedt) von Beginn an bei der HG Norderstedt II im Schulzentrum Süd das Heft in die Hand. Gestattete der Heimsieben nach Pfostenwurf und Fehlwurf von Ladiges nur eine Führung (4:3, 5. Minute). Über den Ausgleich von Farr kam Uetersen aus einer sehr engagierten Deckung zum hervorragenden Angriffsspiel und lag nach zehn Minuten mit 7:5 in Front. Diese Zwei-Tore-Führung wurde auf 11:6 ausgebaut, wobei Gruschinske, der auch super gedeckt hat, bei den Kreisanspielen sich nicht stoppen ließ. Sein „Vertreter“ Redeker war später nicht so erfolgreich.

Nach dem 15:8 für den TSV traf Norderstedt vom Siebenmeterpunkt nur den Pfosten und den nächsten Strafwurf beim 16:8 konnte Torwart Boje abwehren. Den Acht-Tore-Vorsprung baute der TSV bis zur Pause auf 21:10 aus, wobei Pietsch den letzten Treffer vor dem Wechsel über den vor dem Kreis stehenden Torwart aus der eigenen Hälfte erzielte. Die Kabinenansprache bei den völlig indisponierten Norderstedtern hörte man bis auf den Flur. Sie trug keine Früchte und auch die Maßnahme, Maximilian Ladiges ab der 31. Minute und ab der 38. Minute auch den überragenden Uli Maß in Manndeckung zu nehmen, half nichts. Es gab viel Platz für die übrigen TSVer, die sich förmlich in einen Rausch spielten, obwohl sie bei nur zwei Mann auf der Bank fast durchspielen mussten. Timm, Pietsch und Farr trafen, wie sie wollten. Bei etwas mehr Konzentration nach 35 Minuten, als Pietsch dreimal freistehend vergab, hätte der verdiente Sieg sogar noch höher ausfallen können. Auch die langen Bälle aus der Abwehr kamen nicht immer an, einige wurden für die Angreifer dabei unerreichbar.

Für den TSV spielten: Im Tor: Benjamin Boje (1. bis 52.), Kai Röhl (52. bis 60.). Im Feld: Maximilian Ladiges (5 Tore), Uli Maß (5), Jan-Eric Pietsch (12/4 Siebenmeter), Gordon Gruschinske (5), Alexander Farr (7), Tim Redeker (1), Jasper Timm (8/3), Andre Jahnert. Alex Bluhm und Torben Lötje fehlten krankheitsbedingt. Spielverlauf: 4:3, 5. Minute. 5:7, 10., 6:11, 15., 8:15, 20., 10:17, 25., 10:21, 30., 11:25, 35., 12:28, 40., 13:32, 45., 16:34, 50., 17:40, 55., 20:43, 60. Spielleitung: Borbet/Löffler, solide, unauffällig und ohne große Gesten.

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