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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 04:18 Uhr

Kino : Abgestempelt?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine dreiteilige Dokumentarfilmreihe über Menschen mit psychischen Krankheiten ist Ende Oktober im Barmstedter Kino zu sehen. Die Regisseurin und Produzentin Andrea Rothenburg will gegen Vorurteile und eine Stigmatisierung der Betroffenen kämpfen.

„Wer psychisch erkrankt, fällt schnell aus der Gesellschaft heraus und wird abgestempelt“, sagt die 40-jährige Berlinerin. Das hat die Tochter eines Psychiaters bei ihrer jahrelangen Arbeit mit Betroffenen erlebt. In der Begegnung mit psychiatrieerfahrenen Menschen achtet sie stets auf deren gesunde Anteile. Diese positiven Einblicke will sie in ihren Filmen weitergeben.

Als erster Film läuft am Dienstag, 22. Oktober, die Dokumentation „Trink nich’, halt mich lieb mich!“. Claudia und Andreas Tesch leben in einem sozialtherapeutischen Wohnheim und wollen heiraten. Ihre Liebe gibt ihnen Kraft, dem Alkohol den Rücken zuzukehren. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die Schicksale von 15 künstlerisch ambitionierten Menschen mit Psychatrieerfahrungen sind am Donnerstag, 24. Oktober, in dem Streifen „Alfred & Co.“ zu sehen. Ein Bildhauer, eine Fotografin, Maler, Musiker und ein Schauspieler geben Einsichten in ihre Seelenverletzungen. Beginn ist um 20 Uhr.

Der Film „Tiefdruckgebiete“ zeigt am Dienstag, 29. Oktober, das Leben von Petra Thomsen. Durch eine Therapie und die Malerei überwand sie ihr Borderline-Syndrom. Der Film startet um 20 Uhr.

Die Streifen werden im Zuge einer Kino-Tour bis Anfang November auf Bühnen in Bad Segeberg, Norderstedt, Grömitz, Kiel und Jena gezeigt. Das Saturn-Kino in Barmstedt liegt Am Markt 16.

Zu einer Ausstellung laden Künstler des Films „Alfred & Co.“ für Dienstag, 22. Oktober, bis Freitag, 29. November, nach Elmshorn ein.

Sie zeigen ihre Werke im Café „Auszeit am See“, Julius-Leber-Straße 5. Es ist dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

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erstellt am 13.Okt.2013 | 19:04 Uhr

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