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ToAll-Burns Supper : Abend zu Ehren von Robert Burns

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bereits kurz nach der Ankündigung, dass der Verein Tornescher Allerlei zu Ehren des schottischen Nationaldichters Robert Burns (1759-1796) nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wieder ein Burns Supper zelebriert, waren alle Karten dafür vergriffen. Und natürlich kamen die Schottland- und Burnsfreunde auch diesmal auf ihre Kosten.

Wie in Schottland wurde auch der ToAll-Burns Supper am 25. Januar, dem Datum des Geburtstages von Robert Burns, begangen. Die ToAll-Aktiven hatten dazu ins POMM 91 eingeladen. Die 44 Gäste nahmen an drei festlich gedeckten Tafeln Platz und wurden stilecht mit Dudelsackklängen, gespielt von Piper Hans Grothusen auf einer Great Highland Bagpipe, begrüßt. Auch ToAll-Vorsitzender und Schottland-Fan Hanfried Kimstädt trug Kilt. Er und seine Mithelfer aus dem Verein hatten die Speisen, die unbedingt zum Burns Supper gehören, vorbereitet.

Doch bevor die klassische Cock-a-Leekie-Soup (Hühnersuppe mit Lauch) aufgeschöpft wurde, stimmten die Sängerin Petra Begas, die Pianistin Makiko Eguchi und die Violinistin Yuki Furui mit dem von Robert Burns 1792 geschriebenem Lied „Craigieburn Wood“ auf den Abend ein.

Im Laufe das Abends standen die drei seit langem mit ToAll verbundenen Künstlerinnen mit weiteren Robert Burns-Liedern auf der Bühne. Der schottische Dichter verfasste Gedichte, Lieder und politische Texte. Sein bekanntestes Lied „ Auld Lang Syne“, das Teil der britischen Tradition geworden ist, wurde natürlich auch im POMM 91 gesungen. Der Text dafür lag aus und so stimmten alle Burns Supper-Gäste mit ein.

Haggis mit Steckrübe und Kartoffeln (neeps and tatties) wurde entsprechend des rituellen Ablaufs „serviert“. Unter Begleitung des Dudelsackspielers Hans Grothusen trug „Koch“ Hanfried Kimstädt den Haggis auf einer Servierplatte zum Tisch und sprach stilvoll das Burns-Gedicht „The Address to a Haggis“ und schnitt ihn, wie es vorgesehen ist, in der dritten Strophe auf.

Den acht Kilogramm schweren Haggis (Spezialität aus der schottischen Küche bestehend aus dem Magen eines Schafes, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird) hatte Hanfried Kimstädt original aus Schottland „einfliegen“ lassen und vier Stunden lang gegart. Zum Nachtisch servierte ToAll Vanille-Eis mit Portweinpflaumen. Natürlich wurde auch mit Whisky, darunter „The Arran Robert Burns“, auf den unvergessenen schottischen Dichter angestoßen. Wahrscheinlich wird es auch 2015 wieder ein ToAll-Burns Supper geben.

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erstellt am 30.Jan.2014 | 17:44 Uhr

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