Wohngebiet um den MarktTreff : Ab Mitte Juli könnte gebaut werden

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Zahlreiche künftige Bauherren, die im Bereich des B-Planes 15 neben dem MarktTreff-Gebäude ein Grundstück erworben haben, um dort ein Eigenheim zu errichten, waren zur jüngsten Sitzung des Bauausschusses in das Gemeindezentrum gekommen. Denn einige hatten Anträge zur Befreiung von baurechtlichen Vorgaben gestellt und warteten auf die Entscheidung, um weiter für ihr Bauvorhaben planen zu können. Und alle wollten wissen, wann die Erschließungsstraße mit den Ver- und Entsorgungsleitungen zu dem künftigen Wohngebiet fertiggestellt sein wird, um endlich loslegen zu können.

shz.de von
18. Juni 2014, 20:59 Uhr

Unmut hatte es im Vorwege bei Bauwilligen gegeben, die dringend die Baugenehmigung zur Vorlage bei der Bank zur Sicherstellung der Finanzierung ihres Bauvorhabens benötigten. Bürgermeister Udo Tesch hatte die Antragsteller darauf verwiesen, dass die Bescheinigung erst nach Fertigstellung der Erschließungsstraße, die übrigens „Bürgermeister-Tesch-Straße“ benannt werden soll, erfolgen könne. In Einzelfällen hatte das Amt Moorrege, das die Baugenehmigung bereits vor Fertigstellung der Erschließungsstraße erteilen kann, vermittelnd gewirkt.

Wie Hans Krohn, zuständig für die Koordinierung der Erschließungsarbeiten mit Versorgungsleitungen und Mulden für die Regenwasserableitung mitteilte, seien die Arbeiten kurz vor dem Abschluss. „Wir liegen deutlich vor dem Terminplan. Ende Juni, Anfang Juli ist alles fertig. Für den 8. Juli ist die Abnahme durch die Gemeinde geplant“, sagte er. Mitte Juli könnten, so bei der Abnahme keine größeren Mängel festgestellt werden, die ersten Bagger für den Eigenheimbau rollen.

Dispensanträgen, bei denen es sich um die Farbe der Dacheindeckung beziehungsweise um die Farbe der Fassade oder der Klinkerverkleidung mit geringer Abweichung zu den beschlossenen Vorgaben handelte, stimmten die Politiker zu. Abgelehnt wurde allerdings ein Antrag zum Bau eines Carports an der Grundstücksgrenze, da erstens bestehender Baumbewuchs beeinträchtigt würde und zweitens der Carport-Bau direkt an einem Fuß- und Radweg grenzen würde.

Abgelehnt wurde auch ein Dispensantrag eines Bauträgers für eine Reihenhausbebauung. Der Antragsteller wollte von der festgelegten Grundstücksgröße für die einzelnen Häuser erheblich abweichen. Festgelegt worden waren 250 Quadratmeter Grundstücksgröße. Der Antragsteller wünschte 120 bis 130 Quadratmeter. „Wir sollten bei unserer Vorgabe bleiben. Die Firma wird sicher Alternativen nennen“, so Ernst-Heinrich Jürgensen (SPD).

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