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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 12:26 Uhr

Handball : A-Jugend gewinnt Pokal

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Beim Jugendpokal-Finaltag des Hamburger Handball-Verbandes war es am Sonntag das letzte Spiel und der Höhepunkt: Die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen (Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein) traf im Finale ihrer Altersklasse auf Hamburgs frisch gebackenen Meister HG Norderstedt.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 18:20 Uhr

Abtasten, Kennenlernen? Das schien in der Quickborner Lilli-Henoch-Halle nicht nötig zu sein: Der Hamburg-Ligist markierte den ersten Treffer im Spiel, in der vierten Minute gelang Lukas Geertz das 3:2 für den TuS. Danach war auf Tornescher Seite die Konzentration verschwunden und die Norderstedter erzielten vier Tore in Folge zum 3:6 aus TuS-Sicht (10.). Anschließend dauerte es bis zur 14. Minute, ehe das nächste Tor fiel: Leonard Dombrowski, dessen unbändiger Siegeswille ihm „Flügel“ verlieh, verkürzte aus dem Rückraum zum 4:6.

Nach 20 Minuten erkämpfte Dombrowski einen Abpraller am eigenen Kreis; Benedikt Vollbehrs langer Pass erreichte den davon geeilten Tim Reichert, der zum 7:7 ausglich. Zwischenzeitlich gingen die Esinger sogar mit 10:9 in Führung (25.), stellten daraufhin aber das Handballspielen für den Rest der ersten Halbzeit ein, was einen 10:13-Rückstand zur Pause bedeutete – das hatten sich die zahlreichen mitgereisten TuS-Anhänger natürlich ganz anders vorgestellt.

Zum zweiten Durchgang räumte Nils Wünsch absprachegemäß für Niklas Beckemeyer den Posten zwischen den Esinger Pfosten und führte sich mit zwei gehaltenen Bällen gut ein. Mirko Hahn erhielt bereits in der 34. Minute seine zweite Zeitstrafe, 45 Sekunden später wurde Dombrowski ebenfalls für zwei Minuten auf die „Sünderbank“ verwiesen. Bis zur 40. Minute liefen die Tornescher einem Norderstedter Vorsprung hinterher, dann gelang Hahn das 17:17 von der Sechsmeter-Linie. Hahns Gegenspieler bekam zudem eine Zeitstrafe, mit der er wohl nicht einverstanden war – hier hatte er gegen die Schiedsrichter das Nachsehen und die Strafe verdoppelte sich auf vier Minuten.

Die daraus resultierende Überzahl-Situation betrachteten die Tornescher als „Aufbruch-Signal“: Bis zur 47. Minute zogen sie auf 24:18 davon. Das 29:25, das Reichert nach einem langen Pass erzielte, sowie ein Siebenmeter für die Esinger hätten für endgültige Klarheit sorgen können. Doch Vollbehr, der bis dahin eine starke Quote von der Siebenmeterlinie hatte, scheiterte am HGN-Keeper und statt bei einem 30:25 dem Spielende gelassen entgegen zu blicken, begann nun das große Nervenflattern. Drei Gegentore kassierten die Tornescher noch. Diese Treffer hatten aber nur kosmetischen Wert: Mit 29:28 besiegten die TuS-Talente den Hamburger Meister und gewannen den HHV-Pokal.

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