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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 09:21 Uhr

IHK bezieht Stellung : „A 20 muss kommen“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Banner mit dem Schriftzug „Küstenroute – verbindet mehr“ hängt etwas versteckt an der Seitenwand der IHK-Zweigstelle in Elmshorn.

shz.de von
erstellt am 30.Jan.2013 | 18:18 Uhr

Aber die bekennende Aussage des IHK-Hauptgeschäftsführers Jörn Biel zum Weiterbau der A 20 und der festen Elbquerung bei Glückstadt ist klar und deutlich: „Nicht nur Schleswig-Holstein braucht die A 20 mit einer festen Elbquerung und einer Fortsetzung in Niedersachsen als Küstenroute. Wir begrüßen, dass das Wirtschaftsministerium in Kiel die Planungen zum Bau der A 20 weiter vorantreibt“, sagte Biel bei seinem gestrigen Besuch in Elmshorn. Demnächst werden außerdem 20 LKW mit dem IHK-Plakat pro A 20 unterwegs sein. Dieses Bekenntnis der Industrie- und Handelskammer kommt nicht von ungefähr.

Nach der Wahl gehören in Niedersachsen die Grünen zur Regierung. Und wie schon in Schleswig-Holstein will die Partei auch in Niedersachsen den Bau der A 20 aus Kosten- und Effizienzgründen stoppen. Für die IHK ist diese Position nicht nachvollziehbar. „Die Küstenroute wird die wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands sein. Sie stärkt die Wirtschaftsregion Unterelbe und sorgt für Wirtschaftswachstum. Dank der neuen Verbindung werden die anliegenden Regionen direkt an neue Märkte in Westeuropa und Osteuropa angeschlossen“, zählt Biel Vorteile der geplanten Autobahn auf.

Die Wirtschaft des Nordens kann zumindest mit Unterstützung der anderen Regierungspartei rechnen. Sowohl in Schleswig-Holstein als auch in Niedersachsen halten die Sozialdemokraten an einem längerfristigen Ausbau der A 20 fest.

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