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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 04:31 Uhr

Basketball : 92:100 im Schützenfest

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine lange Autofahrt mussten die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonnabend absolvieren, denn sie gastierten beim BC Rendsburg. Der TSV-Tross kam mit Trainer Emir Ibrahimbegovic, aber ohne die Center-Spieler Patrik Fischer und Denys Roski, gut gelaunt in der Halle des Herder-Gymnasiums an, wo sich nach der Aufwärmphase ein wahres Spektakel abspielte: Nach dem Verlesen der Uetersener Spielernamen ging das Licht aus; es wurde eine Lichtmaschine und Rocky-Musik angeworfen, während die BC-Spieler einzeln und unter tosendem Applaus in die Halle liefen. „Das war etwas, was wir so auch noch nicht erlebt haben“, sagte TSV-Pressewart André Hoppe. Nach dieser Zeremonie gab es eine weitere dreiminütige Aufwärmphase, ehe das Spiel dann endlich begann.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2012 | 21:13 Uhr

Jan-Frederic Linde, Raoul Lehmann, Marvin Haseldiek, Phillip Döhring und Tim Schölermann bildeten die Starting-Five der Uetersener und beide Teams punkteten im Eiltempo: „Schon im ersten Viertel deutete sich an, dass es an die Hundert-Punkte-Marke gehen könnte“, so Hoppe, der analysierte: „Es wurde zwar eine solide Defense gespielt – doch meistens verwandelten beide Teams ihre Würfe, obwohl die Hand des Verteidigers im Wurffeld war!“ Vier Rendsburger Spieler mussten schon früh mit Foul-Problemen auf der Bank Platz nehmen, so dass die Uetersener nach dem ersten Viertel mit 28:23 führten und zu Beginn des zweiten Viertels nachlegen konnten.

Angetrieben durch die vielen Fans, die in der Halle waren, wurden die Hausherren dann aber wieder stärker und versenkten fortan auch ihre Dreier-Würfe. Auch, weil sich die Gäste nun einige Fehlpässe und kleinere individuelle Fehler leisteten, egalisierten die Rendsburger und überholten kurz vor der Pause, so dass sie zur Halbzeit mit 50:45 führten. Auch im dritten Viertel blieb das Tempo hoch: „Beide Teams schenkten sich nichts und bei den Rebounds ging es teilweise sehr hart zur Sache“, so Hoppe. Die Rendsburger zogen das Tempo nochmals an und warfen sich eine Zehn-Punkte-Führung heraus, ehe sie geschwächt wurden, als sich einer ihrer Leistungsträger sein fünftes Foul leistete. Die Rosenstädter wurden von ihren mitgereisten Anhängern angefeuert und verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels auf 78:66. Im letzten Abschnitt feuerten beide Teams aus allen Lagen und hatten auch eine hohe Trefferquote. Die Rendsburger fühlten sich wohl schon als sicherer Sieger, doch Torben Schölermann und Liebau brachten den TSV mit zwei verwandelten Dreiern noch einmal heran. Aber in der Schlussphase hatten die BC-Spieler, obwohl die Gäste gut verteidigten, eine fast hundertprozentige Trefferquote, so dass die Uetersener im „Schützenfest“ mit 92:100 den Kürzeren zogen und ihre sechste Niederlage in Folge kassierten.

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