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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 15:58 Uhr

Fußball : 7:1-Sieg im Schongang

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir wollen etwas für unser Torverhältnis tun“, hatten sich die 3. Herren des FC Union Tornesch fest vorgenommen, bevor sie am Sonntagmittag in der Kreisklasse 1 die 1. Männer des TV Haseldorf empfingen. Und tatsächlich wurde auf dem Kunstrasenplatz im „Sportpark Torneum“ schnell klar, dass es nur um die Höhe des Union-Sieges gehen würde. Bereits in der ersten Minute gingen die Hausherren in Führung: Nach einem Eckstoß von Fynn Laut, der durch den Fünfmeterraum der Gäste sprang, staubte Dominik Dabrowski am langen Pfosten zum 1:0 ab. Da TVH-Akteur Torben Feldmann den Ball noch berührte, wertete Schiedsrichter Fabian Kruse diesen Treffer jedoch als Eigentor. Zehn Minuten später war es dann allerdings unstrittig, dass Dabrowski der Torschütze war: Einen Eckstoß von Jannek Kühl klärten die Gäste zunächst noch, doch Jannek Kühl konnte erneut flanken und fand Dabrowski, der zum 2:0 einköpfte.

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erstellt am 13.Okt.2015 | 19:33 Uhr

Dass die Haseldorfer zum 2:1-Anschlusstreffer kamen, lag an einem Missverständnis zwischen Dabrowski und FCU-Keeper Max Wunderlich: TVH-Torjäger Wito Wegner war der lachende Dritte und schoss in seinem erst dritten Saisonspiel sein sechstes Tor (25.). Die Heim-Elf stellte den alten Zwei-Tore-Abstand aber zügig wieder her, als Felix Kühl von rechts aus flankte und Thomas Koziol in der Mitte aus fünf Metern zum 3:1-Pausenstand einköpfte (29.). Im zweiten Durchgang hütete Christopher Nicolai Glißmann das Union-Tor, weil sich Wunderlich an der Wade verletzt hatte. Glißmann rettete einmal stark gegen einen frei auf ihn zulaufenden Haseldorfer und fing mehrere hohe Bälle sicher ab ‒ mehr bekam er nicht zu tun. Dagegen konnte sich TVH-Torwart Christian Dücker über fehlende Arbeit nicht beklagen und hatte noch viermal das Nachsehen.

Das 4:1 resultierte aus einem Elfmeter, den Thomas Koziol verwandelte, nachdem Jannek Kühl im Gäste-Strafraum gefoult worden war (55.). Neun Minuten später fand Arkadi Rawinski mit einem genialen Lupfer Thomas Koziol, der zum 5:1 abschloss. In der Schlussphase fielen noch zwei weitere Treffer: Erst schoss Yannik Mettal den Ball aus 18 Metern exakt links neben den Pfosten ins Netz ‒ so platziert, dass Dücker offenbar dachte, der Ball würde vorbei gehen, und keine Reaktion zeigte (82). Nur eine Minute später erlief sich Thomas Koziol einen Rückpass der Haseldorfer, zog rechts an Dücker vorbei und schob aus spitzem Winkel zum 7:1-Endstand ins verwaiste Tor ein, was sein vierter Treffer des Tages war.

„Eigentlich hätten wir noch höher gewinnen müssen, aber uns fehlten die letzten 20 Prozent“, so FCU-Coach Andreas Popko, der eine „geschlossene Mannschaftsleistung“ sah.

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