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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 11:30 Uhr

Fußball : 6:7 im Elfmeter-Drama

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das ist bitter! Weil die B-Juniorinnen des FC Union Tornesch ihr erstes Aufstiegsrunden-Spiel bei den B-Mädchen des Hamburger SV mit 6:7 im Elfmeterschießen verloren, haben sie keine Chance mehr, in die neue B-Mädchen-Bundesliga aufzusteigen. Dabei begann die Partie am Mittwochabend für die Tornescherinnen optimal: Nachdem der HSV zunächst starken Druck erzeugt hatte, konnten sich die FCU-Mädchen davon immer besser befreien. Und als Alla Yanchenko in der achten Minute einen langen Ball verlängerte, hatte Carla Morich rechts freie Bahn und überlupfte die HSV-Torhüterin aus spitzem Winkel zum 0:1 (Foto oben rechts).

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2012 | 19:50 Uhr

Wenig später bediente Yasmin Wachter erneut Morich, die nun von halbrechts aus 15 Metern abermals überlegt abschloss – 0:2 (11.). Ärgerlich aus Gäste-Sicht, dass die „Rothosen“ postwendend zum Anschlusstreffer kamen: Paulina Bode traf nach einem Eckstoß mit einem Distanzschuss (13.). Die Führung war dahin, als Alina Witt zum 2:2 ausglich (23.). Danach vergaben beide Teams gute Chancen, ehe Pause war.

In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste mehrere Großchancen: „Wir hätten das Spiel für uns entscheiden können“, so Hege, der betonte: „Wir hätten den Sieg auch verdient gehabt!“ Als es auch nach dem Ablauf der regulären 70 Minuten noch 2:2 stand, war es leider nicht so, dass die FCU-Mädchen einen Punkt für ein Unentschieden verbuchen konnten, sondern es gab eine zweimal zehnminütige Verlängerung. In dieser war das Hege-Team weiterhin torgefährlicher, vergab aber erneut zwei gute Gelegenheiten. So ging es ins Elfmeterschießen, wo die HSV-Mädchen vorlegen konnten und ihren ersten Penalty verwandelten. Den zweiten Elfmeter der Hamburgerinnen parierte FCU-Keeperin Benita Thiel. Mit Alina Wachter, Carla Morich, Josefin Lutz und Thiel trafen die ersten vier Tornescherinnen – doch die fünfte FCU-Schützin verpasste die Entscheidung, als sie über die Latte zielte. So ging es im Einzelverfahren weiter: Der sechste HSV-Penalty saß, die sechste Union-Schützin scheiterte – so standen die HSV-Mädchen als 7:6-Sieger und Bundesliga-Aufsteiger fest.

„Dieses Ende war für unsere Mädchen sehr dramatisch und höchst unglücklich“, klagte Hege, lobte aber auch: „Der Altersunterschied von anderthalb Jahren war nicht zu sehen und wir haben den HSV, nach der Analyse des verlorenen Pokalfinales, gut kontrolliert!“

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