Uetersen : 500 Laterneläufer am Martinstag

Ein buntes Bild am späten Abend: In diesem Jahr waren so viele Laterneläufer dabei wie niemals zuvor. Gespannt lauschten die Kinder der Martinsgeschichte.

Ein buntes Bild am späten Abend: In diesem Jahr waren so viele Laterneläufer dabei wie niemals zuvor. Gespannt lauschten die Kinder der Martinsgeschichte.

Tradition: Die Martinsgeschichte wurde auf dem Burgplatz aufgeführt. Brötchen, Apfelpunsch und Kakao für alle Kinder.

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14. November 2016, 14:00 Uhr

Uetersen | Eine so große Resonanz hatte die Einladung zum Martinsumzug, initiiert von der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe, noch nie hervorgerufen. Rund 500 Menschen waren es, die sich am Freitag auf dem Pausenhof der früheren Roggenfeldschule (heute Teil der Rosenstadtschule) versammelt hatten, um von dort aus in Richtung Kloster zu marschieren. Vorneweg Sankt Martin (Jörg Salveter) hoch zu Pferde. Begleitet wurde der Umzug von der Jugendfeuerwehr, dem Musikzug „Rosenstadt Uetersen“ und der Polizei. Es dauerte eine ganze Weile, bis der letzte Laterneläufer den Burgplatz erreicht hatte. Nur der Schein der Fackeln und mehrere kleine Martrinsfeuer sorgten dort für etwas Licht. Seit vielen Jahren schon findet auf der historischen Anlage inmitten des Klosterbezirks ein Martinsspiel statt. Darsteller in diesem Jahr waren neben Salveter Walter Sentek und Bürgervorsteher Adolf Bergmann. Sentek stellte den Bettler dar, mit dem Martin der Überlieferung zufolge seinen Mantel teilte, Bergmann war der Erzähler, der 1700 Jahre zurück in die Geschichte blickte, als Martin von Tours lebte.

Dass die Backwerke nebst den Getränken ausgeschenkt werden konnten, ermöglichten mehrere Sponsoren. Der Martinstag in Uetersen endete mit musikalischen Darbietungen des Musikzuges und dem Verweilen an den wärmenden Feuern.

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