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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 14:55 Uhr

5:0 zur Pause ...

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Fünf Tore in einem Punktspiel – dies war den 1. Herren des TSV Uetersen letztmals am 30. September 2012 beim 5:0 gegen den SC Sperber gelungen. In dieser Saison versuchten die Rosenstädter in ihren ersten 28 Partien vergeblich, die Fünf-Tore-Marke zu knacken. Am Freitagabend benötigten sie dann nur eine Halbzeit, um im vorletzten Saisonspiel beim Eimsbütteler TV mit 5:0 zu führen.

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2014 | 21:30 Uhr

Die mitgereisten TSV-Fans, die am Lokstedter Steindamm gegenüber den ETV-Anhängern klar in der Überzahl waren, rieben sich aufgrund der Treffsicherheit ihrer Uetersener mehrmals verwundert die Augen. Als gerade einmal drei Minuten absolviert waren, schoss Till Mosler einen Abpraller von halblinks aus Nahdistanz zum 0:1 ins kurze Eck. Beflügelt von diesem frühen Tor, gaben die Gäste weiter Gas – von den Eimsbüttelern, deren Abstieg in die Bezirksliga bereits besiegelt war, kam aber auch kaum Gegenwehr.

In der 25. Minute war es erneut Mosler, der den Ball aus 16 Metern zum 0:2 ins linke Eck jagte. Dann gelang Raphael Friederich fast eine Kopie seines Traumtores, das er fünf Tage zuvor beim 3:1 gegen Sperber erzielt hatte: Der TSV-Rechtsverteidiger zog mit dem Ball am Fuß nach innen und krönte seinen Alleingang, indem er ETV-Torwart Robin Geist zum 0:3 tunnelte (31.). Dann versenkte Eddy-Morton Enderle eine Rechtsflanke in bester Torjäger-Manier gegen die Laufrichtung von Geist flach rechts zum 0:4 (39.).

Parvis Sadat-Azizi haderte zunächst mit Schiedsrichter Philipp Steiner (Grün-Weiss Harburg), der sein Tor wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannte (42.). „Aus meiner Sicht war das kein Abseits“, sagte TSV-Liga-Manager Oliver Engl. Kurz darauf machte Sadat-Azizi aber „sein“ Tor, als er nach abermaliger Mosler-Vorarbeit von halblinks aus sechs Metern zum 0:5-Pausestand traf (44.).

Im zweiten Durchgang fehlte den Uetersenern die nötige Präzision. „Wer soll diesen Ball denn kriegen – Ronaldo vielleicht?“, haderte TSV-Trainer Peter Ehlers nach einem von zahlreichen Steilpässen, die zu lang gerieten. Trotzdem hätten die Uetersener noch etwas für ihr Torverhältnis tun können, doch Florian Blaedtkes Freistoß ging knapp links vorbei (50.), Philipp Ehlers verpasste Sadat-Azizis Hereingabe (76.) und eine Freistoßflanke von Mario Ehlers verlängerte Mats Lennart Enderle ans Lattenkreuz (75.). Die Hausherren schnupperten mehrmals am Ehrentreffer: TSV-Torwart Christoph Richter parierte wiederholt gut und Kirill Shmakov rettete einmal artistisch auf der eigenen Torlinie (54.), ehe Marvin Harrison den 1:5-Endstand herstellte (70.). Die letzten 25 Minuten bestritten die Gäste in Unterzahl: Dennis Weber musste verletzt passen, nachdem er gefoult worden war.

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